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Hoverboard-Akku löst Wohnungsbrand aus – Sicherheitsexperte: «17 Prozent der Neugeräte haben Mängel»

Nach Hoverboard-Brand: Wie gefährlich sind Akkus?

Nach Hoverboard-Brand: Wie gefährlich sind Akkus?

In Luterbach wurde ein ganzes Haus wegen eines Akku-Feuers unbewohnbar. Auf was muss beim Umgang mit den energiegeladenen Behältern geachtet werden?

In Luterbach wurde ein ganzes Haus wegen eines Akku-Feuers unbewohnbar. Auf was muss beim Umgang mit den energiegeladenen Behältern geachtet werden? Feuerwehrkommandant Beat Fuchser ist hauptberuflich Elektro-Sicherheitsberater und erklärt.

Im solothurnischen Luterbach brannte am Sonntagabend ein Zimmer in einem Mehrfamilienhaus an der Jurastrasse. Verletzt wurde dabei niemand. Das Feuer wurde durch einen Akku-Brand eines Hoverboards ausgelöst.

Nach Brand in Luterbach: Wie gefährlich sind Hoverboards?

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Weil der Akku des Gefährts im Kinderzimmer Feuer fing, ist nun ein ganzes Haus unbewohnbar. Wo liegen die Gefahren?

Feuerwehrkommandant Beat Fuchser arbeitet hauptberuflich als Elektro-Sicherheitsberater. Er weiss, dass die Risiken von Elektrogeräten – auch neuen – gerne unterschätzt werden.

«Man geht ja davon aus, wenn man ein neues Gerät kauft, dass dieses sicher ist», sagt Fuchser gegenüber TeleM1. Dem sei allerdings nicht immer so. Untersuchungen des Starkstrom-Inspektorats zeigten: «17 Prozent von allen Neugeräten haben Mängel.»

Besonders das Laden des Gerätes kann heikel sein. Der Experte: «Je schneller man den Akku des Geräts lädt, umso heisser wird das System.» Wenn das Gerät bedeckt sei oder die Luftzufuhr fehle, dann könne es übermässig erhitzen und dadurch auch zu einem Brand führen. Deshalb empfiehlt der Elektro-Sicherheitsberater auch, keine Geräte unbeaufsichtigt aufzuladen und diese auch nicht auf brennbares Material zu legen.

Besonders gefährlich: Nicht ganz abgerollte Kabelrollen und das Zusammenstecken von mehreren Mehrfachsteckern – letzteres ist per se sogar verboten. (edi)

Das sind die aktuellen Polizeibilder:

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