Wasserversorgung
Der Gemeinderat Rüttenen gibt der Regio Energie grünes Licht

Hans Peter Schläfli
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Nahe des Königshofs baut die Regio Energie zurzeit ein neues Reservoir. (Archivbild)

Nahe des Königshofs baut die Regio Energie zurzeit ein neues Reservoir. (Archivbild)

Wolfgang Wagmann

An seiner Sitzung vom Montagabend bewies der Gemeinderat Rüttenen harmonische Einigkeit, indem alle Anträge einstimmig genehmigt wurden. So wurde zum Beispiel die Revision der generellen Wasserversorgungsplanung genehmigt. Während nämlich Rüttenens Dorfzentrum durch die Gruppenwasserversorgung Unterer Leberberg versorgt wird, bringt die Regio Energie beziehungsweise die durch die Regio Energie betriebene Wasserverbund Region Solothurn AG das Wasser in die südlichen, an die Stadt Solothurn angrenzenden Wohngebiete.

Nahe des Königshofs baut die Regio Energie zurzeit ein neues Reservoir, das die sanierungsbedürftigen Reservoire Steingrube und Gisihubel ersetzen wird. «Die Pläne und Unterlagen der Wareso wurden durch das Ingenieurbüro Emch+Berger überarbeitet und das Amt für Umwelt hat sie bereits genehmigt», erklärte Beat Affolter in seiner Funktion als Präsident der Planungskommission die Notwendigkeit der Zustimmung zur Planrevision. «Es ist aus meiner Sicht ein technisches Dokument und eine reine Formsache.» Dem stimmte der Gemeinderat ohne Diskussion einstimmig zu.

Mehr Lektionen für Fremdsprachen

Wie bisher wird die Primarschule beim Französisch- und Englischunterricht unterstützt, indem die Klassen halbiert werden. Da in Rüttenen immer zwei Jahrgänge zusammengefasst sind, werde ein nach Jahrgängen getrennter Fremdsprachenunterricht deutlich effizienter, begründete Ressortleiter Simon Knellwolf den Antrag. Der Gemeinderat genehmigte die zehn zusätzlichen Lektionen einstimmig.

Auch die Erneuerung der Vereinbarung mit der Repla über die Kostenbeteiligung an regionalen Institutionen war unbestritten. Somit wird Rüttenen in den kommenden vier Jahren jeweils pauschal gut 31000 Franken überweisen, mit denen Institutionen unterstützt werden, die bei den Einwohnern des Dorfes beliebt sind.

Am 10. Januar ist das Heizsystem des Schulhauses ausgestiegen. «Es musste eine provisorische Heizung installiert werden und wir sind an der Abklärung, wie wir das Problem am besten dauerhaft und kostengünstig lösen können», informierte Ressortleiter Jürg Allemann. Die Weihnachtsaktion sei ein grosser Erfolg gewesen, sagte Sandra Wertli-Maurer: «Wir haben 269 Menus an unsere Seniorinnen und Senioren verteilt, es wurde sehr geschätzt.» Sie dankte den Schülern, die für alle Engel gebastelt hatten. Zum Abschluss der Sitzung lobte Gemeindepräsident Gilbert Studer den Werkhof, der wieder einmal den Schnee rasch und effizient von den Strassen geräumt habe.

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