Subingen
Das Katz-und-Maus-Spiel des René Strickler

René Strickler ist als Mieter nicht mehr erwünscht. Sein Raubtierpark liegt verbotenerweise in einer Industriezone. Bereits droht die Räumung. Mit einem zweistelligen Millionenbetrag will er seinen Park nun doch noch retten.

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Stricklers Raubtierpark in Subingen
8 Bilder
Eines der Tiere, das im Park lebt.
René Stricklers Raubtierpark in Subingen
René Strickler hoffte auf eine weitere Mieterstreckung
Diese bekam er auch für seinen Park.
Dennoch muss Strickler eine neue Bleibe finden.
Wie sieht die Zukunft für die Tiere aus?

Stricklers Raubtierpark in Subingen

Urs Byland

Der Raubtierpark von René Strickler (65) in der Gemeinde Subingen liegt illegal in einer Industriezone. Er ist als Mieter nicht mehr erwünscht. Nun will er das gesamte noch unbebaute Industrieland im Umkreis kaufen, um doch bleiben zu können. Knapp 50 000 Quadratmeter für rund zwölf Millionen Franken.

Darauf soll ein Raubtierpark von der vierfachen Grösse des heutigen entstehen. «Mit 20 Millionen einschliesslich Landpreis ist der Park realisierbar, und die Pläne dafür liegen vor», sagt er im SonntagsBlick. Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold ist skeptisch: «Das ganze Vorhaben müsste detailliert geplant und von den Stimmbürgern gutgeheissen werden.» Und Strickler bräuchte einen Investor.

Seit Monaten spricht er davon, dass dieser gefunden und die Geldüberweisung nur noch Formsache sei. Mitte nächster Woche sollen «neue, relevante Fakten bezüglich des Landkaufs in Subingen» vorliegen, verspricht er. Klar ist: Es eilt. Seit Monaten ist der Raubtierpark geschlossen.
Es droht ein Räumungskommando mit Tierarzt. «Es gibt keine weiteren Verhandlungen», erklärt Amtsgerichtsschreiberin Sabine Kunz vom Richteramt Bucheggberg-Wasseramt im SonntagsBlick. Man warte jetzt noch ausstehende Gutachten ab – dann werde entschieden.

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