Siky Park
Kurz nach dem Umzug: Zwei Raubkatzen bereits eingeschläfert

Im Siky-Park in Crémines mussten diese Woche zwei Raubkatzen eingeschläfert werden, die 21-jährige Pumadame Fluppi und der 13-jährige Amurtiger Amir.

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 Medienkonferenz mit Führung durch den Park vor der Neueröffnung des Siky Park in Crémines
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 v.l. René Strickler, Werner Ballmer und Marc Zihlmann an einer Medienkonferenz am Tag vor der Eröffnung
Medienkonferenz mit Führung durch den Park vor der Neueröffnung des Siky Park in Crémines
 Der Siky-Express
 Hier gehts zur neuen Raubtieranlage
 René Strickler und seine Raubkatzen
 Fast auf Tuchfühlung mit einem Löwen

Medienkonferenz mit Führung durch den Park vor der Neueröffnung des Siky Park in Crémines

Hanspeter Bärtschi

Fluppi habe nicht mehr die Kraft gehabt, aufzustehen, teilt der Tierpark mit. «Und Amir litt unter Problemen mit der Bauchspeicheldrüse.» Man habe alles probiert, «Aber ein würdiges Leben war für die beiden Raubkatzen nicht mehr möglich», sagt Parkleiter Marc Zihlmann. «Die Medikamente schlugen nicht mehr an. Amir litt nur noch.»

Der Siky-Park war erst Ende August wiedereröffnet worden. Damals zogen auch die Raubtiere von Dompteur René Strickler aus Subingen in den Park an der solothurnisch-bernischen Grenze. Strickler musste sein Areal in Subingen räumen.

Insgesamt zieht Zihlmann eine positive Bilanz. «Die Löwen, Tiger und Pumas des Siky-Parks blühen in ihrem neuen Zuhause in Crémines auf», hält er fest. Der Bau der neuen Anlagen und der Umzug der Tiere habe sich gelohnt. «Hier können die Raubkatzen ihren Lebensabend verbringen und noch einige schöne Momente sammeln. Das ist es wert.» Die Teiche und Pools in den Anlagen wurden kürzlich fertiggestellt und die Umgebungsarbeiten abgeschlossen.

Schon bei der Planung des SikyParks sei klar gewesen, dass einige Tiere ihr neues Zuhause unter Umständen nicht lange geniessen werden. «Uns ist bewusst, dass es bei mehreren Raubtieren altersbedingte Risiken gibt», erklärt der Betriebsleiter jedoch zum Alter der Tiere. «Wir sind laufend in Gesprächen mit den Tierärzten und treffen im Notfall die Entscheidung. Das gehört zu den traurigen Aufgaben jedes Tierhalters.» (szr)

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