Rückgang

Im Kanton gehts wieder bergab mit der Wahlbeteiligung

Die Mobilisierung der Wähler gelang den Parteien in den Bezirken sehr unterschiedlich. (Symbolbild)

Die Mobilisierung der Wähler gelang den Parteien in den Bezirken sehr unterschiedlich. (Symbolbild)

Nicht einmal die spannenden Ausgangslagen bei den National- und den Ständeratswahlen haben im Kanton Solothurn einen Rückgang verhindern können: Die Wahlbeteiligung fiel rund einen Prozent geringer aus als noch vor vier Jahren.

Nicht einmal die spannenden Ausgangslagen bei den National- und den Ständeratswahlen haben im Kanton Solothurn einen Rückgang der Wahlbeteiligung verhindern können: Nur 50,08 Prozent der Berechtigten gaben bei den Ständeratswahlen ihre Stimmen ab, bei den Nationalratswahlen waren es 50,23 Prozent.

Vor vier Jahren waren immerhin 51,46 bzw. 51,7 Prozent verzeichnet worden. Nach dem zweimaligen Anstieg 2007 und 2011 zeigt die Kurve im Kanton diesmal also wieder nach unten. Der absolute Minusrekord in der Kantonsgeschichte war bei den eidgenössischen Wahlen 2003 mit 47,4 Prozent aufgestellt worden.

Die Mobilisierung der Wähler gelang den Parteien in den Bezirken sehr unterschiedlich: Spitzenreiter ist der Bezirk Thal (55,62 Prozent), gefolgt vom Stadtbezirk Solothurn (55,28) und dem Bucheggberg (54,68). Schlusslichter sind das Thierstein (49,38 Prozent), das Wasseramt (48,52) und mit dem Minusrekord der Leberberg (47,63). (ums.)

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