Grenchen
Schüler sollen Gewerbeberufe kennen lernen

Die Herbstversammlung des Gewerbeverbands GVG im Parktheater stand im Zeichen von einigen Innovationen und Ideen für die Zukunft.

Andreas Toggweiler
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Leere Schaufenster wie hier an der Centralstrasse sollen als Werbefläche für den Grenchner Gewerbemix dienen.

Leere Schaufenster wie hier an der Centralstrasse sollen als Werbefläche für den Grenchner Gewerbemix dienen.

Andreas Toggweiler

Für den GVG folgt zum Jahresschluss eine intensive Zeit. Den Auftakt macht am 28. November der erste Grenchner Wirtschaftstag, an dem er Schülerinnen und Schüler über Berufe des gewerblichen Sektors informiert. Nach einem Theorieteil am Morgen können die Schüler am Nachmittag bei drei Gewerbebetrieben kurz reinschauen. «26 Firmen mit 34 Berufen machen bei der Aktion mit», sagte GVG-Präsident Heinz Westreicher an der Herbstversammlung.

Im Dezember wird wieder der Wettbewerb um das schönste Weihnachtsschaufenster durchgeführt. Markus Arnold orientierte über den Weihnachtsmarkt vom 13.–15. Dezember, der erneut mit einem ausführlichen Rahmenprogramm, z. B. einem Musical, aufwarte. Auch alle Kirchen seien dabei. Die Sonntagsverkäufe finden am 15. und 22. Dezember statt sowie ein Abendverkauf am Freitag, 20. Dezember (bis 21 Uhr). Im Jahr 2014 soll zudem wieder eine Grewa im Eusebiushof stattfinden. «Wir erhoffen uns 40 Aussteller», sagte Claudia Bieri.

Velofahren fördern

Im Rückblickteil orientierte Stadtschreiberin Luzia Meister, Vizepräsidentin von Pro Velo Schweiz, über die Aktion Bike To Work, welche dieses Jahr zum 10. Mal durchgeführt wurde. Mit dem Velodrome, den Bike-Herstellern BMC und Stromer und weiterer Velo-Infrastruktur sei man als Velostadt prädestiniert. Trotz Rückenwind dieser Infrastrukturen habe Grenchen noch Entwicklungspotenzial. Vor allem soll auch der Alltagsverkehr mit Velos gefördert werden. Das nütze auch dem Gewerbe. «Velofahrer kaufen zwar weniger aufs Mal ein, das dafür aber regelmässig und vor allem in der Wohngemeinde.»

Auch aus Gründen der Volksgesundheit sei das Velofahren zu fördern. «Es ist schon lange keine grüne Nische mehr.» Das beweise auch Heinz Müller mit seiner Firma Elpex. Die Firma des SVP-Politikers habe nämlich Dutzende von Elektrovelos gepostet. Als Dank dafür, dass auch der GVG bei Bike To Work mitmacht, überreichte Meister dem GVG-Präsidenten eine diebstahlgesicherte Velopumpe für Gewerbekunden.

Homepage aufrüsten

Philipp Stauffer kündete verschieden Faceliftings für die GVG-Internetauftritte an, unter anderem mehr Bilder von Veranstaltungen. Laut Heinz Westreicher will der GVG zusammen mit der Stadt den Kampf gegen «schwarze» bzw. leere Schaufenster aufnehmen. Man wolle an diesen Standorten mit einer Präsentation den Branchenmix des Grenchner Gewerbes darstellen, sagte Westreicher. Ferner soll eine permanente Beschallung des Marktplatzes geprüft werden.

Marianne Meister, neue kantonale Gewerbepräsidentin, zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen GVG-Aktivitäten. Sie warb überdies für ein Nein zur 1:12-Initiative, welche den Wohlstand der Schweiz «mit sozialistischen Ideen» zerstöre.

Drei neue Mitglieder

Heinz Westreicher konnte drei neue Mitglieder im GVG vermelden: Happy Tiershop, Sergio Damen- und Herrenmode und Aarejura Rechtsanwälte. Nicole Allemann. Vertreterin dieses Anwaltsbüros mit Standorten in Grenchen, Solothurn und Olten, gab bekannt, dass man eine kostenlose telefonische Erstauskunft und Beglaubigungsservice für Mitglieder des GVG anbiete (Tel. Nr. 032 500 2000).

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