Anfang März
Pilotenausbildung in der Nacht findet wegen Corona am Airport Grenchen statt

Auf dem Flughafen Grenchen werden Anfang März Ausbildungsflüge in der Nacht durchgeführt. Das führt zu Verkehrsaufkommen in der Luft bis 21 Uhr.

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Die European Flight Academy bildet auf dem Flughafen Grenchen aus

Die European Flight Academy bildet auf dem Flughafen Grenchen aus

Oliver Menge

Der Flughafen Grenchen ist unter anderem auch Ausbildungsflughafen für die European Flight Academy (EFA). Diese bildet seit Jahren die Berufslinienpilotinnen und -piloten von Swiss und Edelweiss aus. Ein Teil dieser obligatorischen Ausbildung findet bei Nacht statt. Normalerweise führt die EFA die Nachtflugausbildung im Ausland durch, was wegen der Pandemie zurzeit nicht möglich ist.

«Aufgrund des schönen Wetters plant die EFA die nächste Nacht-Sichtflugausbildung in der Zeit vom 1. bis 5. März auf ihrer Homebase Grenchen», heisst es in einer Mitteilung der Regionalplatz Jura-Grenchen AG. In Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen des Betriebsreglements ist deshalb am Abend jeweils bis 21 Uhr mit Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Das beinhaltet die Nacht-Ausbildung

Die Ausbildung im Sichtflug bei Nacht NIT ist auf der Stufe Privat- und Berufspilot eine Erweiterung. «Zur Erlangung der Instrumentenflugberechtigung ist sie Pflicht», schreiben die Verantwortlichen. Sie ermögliche es den Piloten, entsprechend ausgerüstete und zugelassene Flugplätze auch bei Nacht anzufliegen.

Die Ausbildung erfolgt anhand eines Lehrstoffes und umfasst total mindestens 5 Flugstunden. Davon müssen mindestens 3 Stunden am Doppelsteuer absolviert werden, darin enthalten ein mindestens einstündiger Überlandflug. Ebenso müssen die Pilotinnen und Piloten mindestens 5 Starts und Landungen bei Nacht alleine absolvieren. Für diese Ausbildung können die gleichen Flugzeuge der EFA-Flotte wie bei Tag verwendet werden. (mgt)

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