Osterterror

Zürcher Familie unter den Todesopfern von Sri Lanka

Buddhisten beten in Colombo für die Opfer der Anschläge.

Buddhisten beten in Colombo für die Opfer der Anschläge.

Bei den Anschlägen auf Luxushotels und Kirchen am Ostersonntag in Sri Lanka sind mindestens 359 Menschen ums Leben gekommen. Nun ist klar: Auch eine Familie aus Uster ist unter den Opfern. Das berichtete «Zueriost.ch».

Sieben sri-lankische Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag nahezu zeitgleich in drei Kirchen in mehreren Städten und drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo in die Luft gesprengt. Einige Stunden später gab es zwei weitere Explosionen in einem kleinen Hotel und einer Wohngegend in Vororten Colombos.

Noch immer werden Menschen vermisst

Die Zahl der Toten lag nach Polizeiangaben vom Mittwoch bei 359 - darunter waren laut Aussenministerium 34 Ausländer, 14 wurden noch vermisst. Auch zwei Schweizer waren unter den Todesopfern. Laut Unicef kamen auch 45 Kinder ums Leben. Mehr als 400 Verletzte wurden nach Angaben der Polizei noch in Krankenhäusern behandelt.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte die Selbstmordanschläge für sich reklamiert. Nach Angaben von Premierminister Wickremesinghe waren noch einige Verdächtige auf der Flucht, manche von ihnen seien im Besitz von Sprengstoff.

(tam/sda/dpa)

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