Im Jahresvergleich lagen die Temperaturen im Mai über dem Durchschnitt. Je nach Messstation mehr oder weniger: In Aarau war es im Schnitt ein halbes Grad wärmer, in Basel 0,8 Grad und in Bern sogar 1 Grad. Die grösste Abweichung gab es im Tessin mit 1,3 Grad. 

Der Mai brachte aber auch viel Regen. Im Flachland fiel zwischen 20 und 40 Prozent mehr als normal. Besonders deutlich ist der Unterschied bei der Messstation in Sitten VS. Hier regnete es zweieinhalb Mal mehr als in einem durchschnittlichen Mai, wie der Wetterdienst «Meteonews» mitteilt.

Wo Regen ist, da sind auch Wolken. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch die Sonnenscheindauer im Mai eher bescheiden ausfiel. Am wenigsten Sonne bekam die Ostschweiz. Chur und St. Gallen verzeichneten im Mai 19 bzw. 14 Prozent weniger Sonnenschein als im Durchschnitt der letzten 25 Jahre. (cze)