Schweiz

Wegen Coronakrise: Zahl der Asylgesuche sinkt im ersten Quartal um 11 Prozent

Eine Asylsuchende in der Empfangsstelle für Asylsuchende in Basel. (Symbolbild)

Eine Asylsuchende in der Empfangsstelle für Asylsuchende in Basel. (Symbolbild)

Bislang sind im neuen Jahr 3278 Asylgesuche eingereicht worden. Das ist ein Minus von 11 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres, teilt das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Dienstag mit.

(sku) Wie das SEM weiter schreibt, ist auch die Zahl der Asylgesuche im März gesunken. Konkret sind laut der Asylstatistik aufgrund der Coronakrise im März noch 963 Gesuche registriert worden, was einem Minus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. 1700 Gesuche sind laut SEM im März in erster Instanz erledigt worden. Dabei wurden 210 Nichteintretensentscheide gefällt, 483 Personen erhielten Asyl und 488 wurden vorläufig aufgenommen. Weiterhin kamen laut SEM mit 161 Gesuchen die meisten Anträge aus Eritrea.

Einreise wegen Corona beschränkt

Im März haben 302 Personen die Schweiz kontrolliert verlassen oder seien rückgeführt worden, heisst es weiter. Die Schweiz habe bei 321 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme angefragt, 51 Personen konnten überführt werden. Gleichzeitig sei die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 389 Personen ersucht worden und 63 Personen wurden der Schweiz überstellt.

Im Rahmen der Massnahmen zur Prävention der Coronavirus-Epidemie schränkt die Schweiz seit dem 25. März die Einreise aus allen Schengen-Staaten mit Ausnahme des Fürstentums Liechtenstein ein. Infolge dieser Beschränkungen seien alle Dublin-Überstellungen ausgesetzt, schreibt das SEM.

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