Schweiz

Wegen Corona: Das WEF 2021 findet im Januar nicht statt - dafür vielleicht im Sommer?

Ein Bild, das nächsten Winter nicht zu sehen sein wird: Klaus Schwab, Gründer und Präsident des WEF, beim Vortrag.

Ein Bild, das nächsten Winter nicht zu sehen sein wird: Klaus Schwab, Gründer und Präsident des WEF, beim Vortrag.

Das Weltwirtschaftsforum in Davos wird wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant im Januar durchgeführt. Die Organisatoren prüfen eine Verschiebung in den Sommer.

(rom/gb.) Das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos wird im kommenden Januar nicht stattfinden. Das bestätigte der geschäftsführende Direktor des WEF, Alois Zwinggi, am Mittwoch gegenüber Radio Südostschweiz. Das Treffen der Wirtschaftselite im Landwassertal fällt damit bereits fünf Monate im Voraus der Corona-Pandemie zum Opfer. Das WEF peilt stattdessen ein Jahrestreffen im Frühsommer an.

Die Bündner Regierung reagierte mit Verständnis auf die Absage. Angesichts der «offenen Entwicklung»der Corona-Krise sei der Entscheid nachvollziehbar, heisst es in einer Stellungnahme. Wegen der politischen Bedeutung für die Schweiz bedauere man die Absage aber auch, heisst es weiter. Zudem komme es nun zu volkswirtschaftlichen Einbussen für Davos und Graubünden. Durch die frühzeitige Absage sind gemäss der Mitteilung immerhin keine grossen Aufwände bei der Kantonspolizei und deren Partner entstanden.

WEF im Sommer?

In ihrer Mitteilung lässt die Bündner Regierung offen, ob ein WEF-Jahrestreffen im Sommer stattfinden könnte. Dies werde mit den Beteiligten zu diskutieren sein, heisst es lediglich. Die Verantwortlichen des WEF hätten der Regierung jedoch signalisiert, dass zumindest das Jahrestreffen 2022 wieder stattfinden soll und dass Davos als Standort nicht in Frage gestellt sei.

Autor

Roman Schenkel

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