Schweiz

Wegen Bundesplatz-Räumung: «Ehe für alle» muss Aktion in Bern absagen

Auf dem Berner Bärenplatz hätte heute für die rechtliche Gleichstellung von sogenannten Regenbogenfamilien demonstriert werden sollen.

Auf dem Berner Bärenplatz hätte heute für die rechtliche Gleichstellung von sogenannten Regenbogenfamilien demonstriert werden sollen.

Eine für Mittwoch geplante Aktion des Komitees «Ehe für alle» musste abgesagt werden. Grund seien die Ereignisse auf dem Bundesplatz, teilt das Komitee mit.

(wap) Aufgrund der aktuellen Ereignisse auf dem Bundesplatz könne die vom Komitee «Ehe für alle» geplante Aktion auf dem Berner Bärenplatz nicht stattfinden, meldete das Komitee am Mittwoch. Geplant war, das rund 70 Aktivistinnen und Aktivisten gemeinsam mit Mitgliedern des Parlaments auf das Anliegen aufmerksam machen sollten, das derzeit vom Ständerat behandelt wird. Unter anderem fordert «Ehe für alle», dass sogenannte Regenbogenfamilien rechtlich gleichgestellt werden: konkret sollen lesbische Frauen Samenspenden beziehen dürfen, wobei bei der Geburt beide Partnerinnen als Eltern des Kindes eingetragen würden.

«Auch wenn wir heute nicht auf die Strasse gehen konnten, ist die Ehe für alle für uns gleichgeschlechtlich Liebende zentral und wir warten alle ungeduldig auf diese Gleichstellung», wird Salome Zimmermann, Präsidentin des Komitees «Ehe für alle», zitiert.

Meistgesehen

Artboard 1