Schweiz

Vereine sehen Nachteile für Frauen in Medienbranche in Coronakrise

Letztes Jahr demonstrierten hierzulande Hunderttausende Frauen für Gleichberechtigung.

Letztes Jahr demonstrierten hierzulande Hunderttausende Frauen für Gleichberechtigung.

Journalistinnen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich sehen in der Coronakrise Nachteile für weibliche Medienschaffende gegenüber Männern. Ihre Forderung ist klar: Die Hälfte der Führungsebene muss aus Frauen bestehen.

(dpa/rwa) «Die Corona-Krise wirft Frauen weltweit zurück in Sachen Gleichberechtigung – auch in den Medienberufen. Während Männer Karriere machen, übernehmen Frauen oftmals zuhause die Care-Arbeit», teilte der Verein Medienfrauen Schweiz am Freitag mit.

Zugleich richtete er gemeinsam mit weiteren Vereinen aus Deutschland und Österreich einen Appell an Medienhäuser und Politiker. Zu den Forderungen zählen unter anderem: 50 Prozent Frauen auf allen Führungsebenen in den Redaktionen und Medienhäusern. Im Bereich Leitartikel, Kolumnen und Kommentare sollte es demnach auch ein solches Gleichgewicht geben - und gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

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