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Übung auf 2800 Metern Höhe: So lernen Lawinenhunde fliegen

Lawinenrettungsübung auf 2800 Meter Höhe

Helikopter, Rettungshunde und Bergsteiger waren im Einsatz, um sieben Opfer zu suchen, die von einer fiktiven Lawine unterhalb des Oldenhorns auf 2800 Metern über Meer verschüttet wurden.

Für Lawinenhunde spielt auch die Flugtauglichkeit eine wichtige Rolle. Die Rega und ihre Einsatzpartner haben am Freitag im Rahmen einer Rettungsübung auch Übungsflüge für Lawinenhunde durchgeführt. Die Vierbeiner sollen schliesslich im Ernstfall ruhig bleiben.

Durch solche Übungsflüge können sich die Lawinenhunde an die Geräusche, den Abwind des Helikopters und das Einsteigen bei laufenden Triebwerken gewöhnen, wie der Rega-Mediendienst mitteilte. Sie wurden im Rahmen der Rettungsübung auf dem "Glacier 3000" oberhalb von Les Diablerets VD zusammen mit den Hundeführern und den SAC-Bergrettern zum Ort des fingierten Lawinenniedergangs geflogen.

Eine Gruppe von Schneeschuhwanderern wurde gemäss Übungsszenario unterhalb des Oldenhorns von einer Lawine erfasst. Dabei wurden mehrere Personen verschüttet. Rega-Helikopter flogen mit Rettungskräften zum Unfallort, um die Verschütteten zu orten und medizinisch zu versorgen. Die Lawinensuchhunde-Teams und SAC-Bergretter wurden mit kommerziellen Helikoptern und zusätzlicher Ausrüstung zum Einsatzort geflogen.

Lawinenhund und Retter bei der Übung am Freitag oberhalb von Les Diablerets VD.

Lawinenhund und Retter bei der Übung am Freitag oberhalb von Les Diablerets VD.

In der Schweiz gibt es jedes Jahr mehr als 100 Lawinenunfälle. Die Rega-Crews fliegen in diesem Zusammenhang rund 30 Einsätze. Matchentscheidend für die Opfer ist eine schnelle Rettung, da im Ernstfall Minuten über Leben und Tod entscheiden. Deshalb üben die Rega und ihre Einsatzpartner regelmässig.

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