Schweiz

Trotz Achtungserfolg der Klimajugend: FDP verteidigt Regierungsratssitz in der Waadt

Die 19-jährige Klimaaktivistin Juliette Vernier erhielt bei den Waadtländer Regierungsratswahlen einen Viertel der Stimmen.

Die 19-jährige Klimaaktivistin Juliette Vernier erhielt bei den Waadtländer Regierungsratswahlen einen Viertel der Stimmen.

Fast ein Viertel der Waadtländer Stimmenden wollte die 19-jährige Klimaaktivistin Juliette Vernier in die Regierung wählen. Gewonnen hat dennoch die etablierte FDP-Kandidatin Christelle Luisier.

(wap) Es war das erste Mal, dass sich die Klimajugend an einer Exekutivwahl beteiligte: Die 19-jährige Juliette Vernier mischte mit ihrer Kandidatur den Wahlkampf auf. Nachdem alle Gemeinden bis auf eine ausgezählt sind, steht sie auch ohne Regierungssitz als Gewinnerin des Tages da: 24 Prozent der Stimmberechtigten haben sie gewählt. Unterstützt wurde sie unter anderem von Grünen, Juso und der Partei der Arbeit.

Damit stellt sie die eigentliche Siegerin in den Schatten: Christelle Luisier von der FDP, die mit 56 Prozent der Stimmen gewählt ist. Die etablierte Liberale, Stadtpräsidentin von Payerne und gestandene Kantonsparlamentarierin, hätte ursprünglich in stiller Wahl für die zurückgetretene Jacqueline de Quattro nachrücken sollen.

Chancenlos blieben mit knapp 11 Prozent der Protestkandidat Guillaume «Toto »Morand, der für seinen "Parti de Rien" kandidierte. Noch weniger Stimmen erhielt mit knapp fünf Prozent Jean-Marc Vandel von der Piratenpartei.

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