Reitnau
Trottoir ist für Viele ein Bedürfnis

Die Verlängerung des Trottoirs zwischen der «Pinte» und dem Waldhof Reitnau beläuft sich auf 190 000 Franken. An der Gemeindeversammlung vom 18. Mai orientiert der Gemeinderat auch über das Vortrittsrecht auf Gemeindestrassen.

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Trottoir in Reitnau

Trottoir in Reitnau

Aargauer Zeitung

Vor einigen Jahren hat die Gemeinde Reitnau zwischen der ehemaligen «Pinte» und der Abzweigung zum Waldhof ein Stück Gehweg gebaut. Dieser soll jetzt in beide Richtungen verlängert werden. «Mit diesem Vorhaben schliessen wir in diesem Gebiet die Lücke im Gehwegnetz», sagt Gemeindeschreiber Heinz Wölfli. Der Bau des Trottoirs an der Staffelbacherstrasse sei für viele Leute ein Bedürfnis. Die Strasse sei recht befahren und viele Kinder sowie Erwachsene benutzten die Strecke, um ins Dorf zu gelangen.

Die Strasse ist laut Wölfli breit genug, um darauf einen Gehweg zu bauen. Trotzdem müssten einige Landbesitzer ihr Land abtreten. «Nachdem die Gemeindeversammlung grünes Licht gegeben hat, muss der Landerwerb mit den betroffenen Grundeigentümern geregelt werdenn. Bis Ende 2010 sollten die Bauarbeiten abgeschlossen werden.» Der Kredit für die Gehwegerweiterung beträgt 190 000 Franken.

Gemeindestrassen: Kein Vortritt

Der Gemeinderat orientiert an der Gmeind vom 18. Mai über die neue Vortrittsregelung bei den Einmündungen von Gemeindestrassen in Kantonsstrassen. Im letzten Dezember haben die Stimmbürger den Gemeinderat beauftragt, die Vortrittsregelung auf den Kantons- und Gemeindestrassen zu überprüfen. Aufgrund einer Besichtigung und im Einvernehmen mit dem Kanton sowie der Regionalpolizei Zofingen hat die Behörde beschlossen, den Vortritt der Gemeindestrassen in die Kantonsstrassen 2010 neu zu regeln.

Bei sämtlichen Einmündungen von Gemeindestrassen in die Kantonsstrasse wird kein Vortritt und an einer Stelle, bei der Einmündung Kirchgasse, Zufahrt Schulhaus in Kantonsstrasse, mit einem Stopp signalisiert. Die Kosten für die vorgesehenen Signalisationen und Markierungen betragen über 11 000 Franken. Die Projektkosten werden den Stimmberechtigten mit dem Voranschlag 2010 zur Genehmigung unterbreitet.

Die Rechnung 2008 der Einwohnergemeinde schliesst um 215 000 Franken besser als budgetiert ab. Dank verschiedenen Kosteneinsparungen, einer strikten Budgetkontrolle sowie höheren Steuereinnahmen beträgt der Aufwandüberschuss 177 600 Franken.

Der Souverän befasst sich am 18. Mai mit einem weiteren Kredit: mit der kanalisationstechnischen Erschliessung der Bergstrasse/Berghof für 220 000 Franken. Er setzt auchdie Besoldungen für die Gemeinderäte für die Amtsperiode 2010/13 fest und genehmigt den Konzessionsvertrag mit der IBAarau Strom AG. Verschiedene Kreditabrechungen sowie die Genehmigung des Reglements über das Bestattungs- und Friedhofwesen der Gemeinden Reitnau, Attelwil und Wiliberg stehen auf der Traktandenliste.

Unter Verschiedenem verleiht die Kultur- und Landschaftskommission unter dem Motto «Rose för öper vo eus» einem besonderen Einwohner aus Reitnau eine Rose. Wer das in diesem Jahr sein wird, bleibt eine Überraschung. (bA)

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