• Der Winter 1950/51 geht mit 1300 Schadens-Lawinen und 98 Todesopfern als Katastrophenwinter in die Geschichte ein. In Vals sterben 19, in Andermatt 13 und in Airolo 10 Personen in Lawinen.
  • Am 19. Februar 1961 wird eine zehnköpfige Schulklasse bei Lenzerheide von einer Lawine verschüttet und getötet.
  • Am 24. Februar 1970 zerstört eine Lawine die Militärunterkunft und andere Häuser in Reckingen im Wallis; 30 Personen kommen ums Leben. Im ganzen Winter 1969/70 werden 56 Lawinenopfer gezählt.
  • Im Lawinenwinter 1998/99 verschüttet am 21. Februar ein Lawinenabgang im Val d’Hérens im Wallis Teile von Evolène. Dabei kommen zwölf Personen ums Leben.
  • Am 11. Februar 2001 kommen drei Menschen am Pizzo Rotondo im Bedrettotal TI ums Leben.
  • Am 5. März 2002 sterben drei Menschen am Piz Vallatscha im Unterengadin.
  • Am 8. Januar 2003 tötet eine Lawine oberhalb der Walliser Gemeinde Bourg-St-Pierre drei französische Wanderer.
  • Am 5. Februar 2003 kommen bei einem Lawinenabgang in Champex VS vier Wintersportler ums Leben.
  • Am 20. Februar 2006 werden drei Variantenskifahrer aus Bayern im Val Acletta in Disentis GR von einer Lawine getötet.
  • Am 12. Juli 2007 kommen fünf Rekruten und ein Wachtmeister der Armee in einer Lawine an der Jungfrau ums Leben.
  • Am 11. Februar 2009 kommen drei Seminaristen aus Ecône bei einem Lawinenunglück in Nendaz VS ums Leben.
  • Am 14. Juni 2009 sterben zwei Männer und eine Frau am Piz Palü GR in einem Schneebrett.
  • 3. Januar 2010: Im bernischen Diemtigtal kommen sieben Personen ums Leben.
  • 19. März 2011: Von vier deutschen Skitourenfahrern, die im Gebiet Gorigrad am Flüelapass von einer Lawine verschüttet werden, können drei nur noch tot geborgen werden.
  • 26. März 2011: An der Croix de la Tsousse in der Region des Grossen St. Bernhard VS werden fünf Mitglieder einer elfköpfigen Tourengruppe von einer Lawine getötet. Fünf weitere Personen werden verletzt.
  • 1. April 2011: Bei einem Lawinenniedergang im Val d'Anniviers oberhalb von Ayer VS kommen drei deutsche Tourenfahrer ums Leben.
  • 5. Januar 2014: Beim Abstieg von der Pointe de Masserey im Val d'Hérens im Kanton Wallis werden drei Mitglieder einer Gruppe von Tourengängern und ein Bergführer von einer Lawine verschüttet. Alle vier Verschütteten erliegen ihren Verletzungen im Spital.

  • Am 31. Januar 2015 gerät eine neunköpfige Skitourengruppe aus dem Kanton Aargau am Piz Vilan in eine Lawine. Drei Männer konnten nur noch tot geborgen werden. Zwei schwer verletzte Frauen starben später im Spital.
Ski-Tour von SAC Lägern endet mit schwerem Lawinenunglück

Ski-Tour von SAC Lägern endet mit schwerem Lawinenunglück

Bei einer Lawina am Piz Vilan sterben 5 Personen und 2 werden schwer verletzt.

  • 21. Februar 2015: Im Gebiet des Grossen Sankt Bernhard im Wallis geraten fünf italienische Skitourenfahrer in eine Lawine. Obwohl zunächst alle Verschütteten gerettet werden können, sterben vier von ihnen später im Spital.
  • Bei einer Lawine im Walliser Ort Vallon d’Arbi am 16. März 2018 werden fünf Menschen verschüttet, vier davon überleben das Drama nicht. Eine Woche später stirbt in Zermatt eine weitere Person in einer Lawine.
  • 31. März 2018: Im Gebiet Obers Tälli bei Fiesch VS trifft eine Lawine eine fünfköpfige Tourenski-Gruppe aus Spanien. Zwei Männer im Alter von 37 und 48 Jahren, darunter der Bergführer, sowie eine 38-jährige Frau kommen ums Leben.

(sda/sas)