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Starkregen, Föhnsturm und ein Sommertag: Heute Sonntag war alles dabei

Der Föhnsturm liess die Temperaturen auf sommerliche Werte ansteigen. Im Wallis wurden bei Evionnaz mehr als 25 Grad gemessen. (Archivbild)

Der Föhnsturm liess die Temperaturen auf sommerliche Werte ansteigen. Im Wallis wurden bei Evionnaz mehr als 25 Grad gemessen. (Archivbild)

Über den Alpen hat am Sonntag ein Föhnsturm von bis zu 150 Kilometern pro Stunde getobt und im Wallis zeigte das Thermometer den Sommerwert von 25,7 Grad. Im Tessin regnete es ergiebig.

Der Föhnsturm erreichte auf dem Gütsch bei Andermatt am Sonntagnachmittag einen Spitzenwert von 150 Kilometern pro Stunde. Orkanböen wurden auch auf dem Gornergrat, auf dem Titlis, auf Les Diablerets und dem Piz Martegnas gemessen, wie SRF Meteo mitteilte.

Föhnsturm gab es auch in den Föhntälern. In Altdorf UR wurden 101 Kilometer pro Stunde gemessen, in Evionnaz VS genau 100 Kilometer pro Stunde und im liechtensteinischen Vaduz 95 Kilometer pro Stunde. Selbst in Zermatt erreichte der Sturm 101 Kilometer pro Stunde.

Im Wallis brachte der Föhn den Sommer zurück: in Evionnaz wurden 25,7 Grad gemessen. Auch in Bad Ragaz SG wurde mit 25,3 Grad die Sommermarke übertroffen. Im Mittelland waren die Temperaturen dagegen unterschiedlich. Am Jurasüdfuss, wo sich der Nebel lange halten konnte, gab es nicht mehr als 13 Grad. Sonst lagen 18 Grad drin. Im Tessin wurden 17 Grad erreicht.

Viel Regen

Am Samstag regnete es besonders dem Jura entlang und im Süden sehr ergiebig. Auf dem Neuenburger Jura fielen stellenweise mehr als 40 Millimeter.

Im Nordtessin gab es sogar bis knapp 90 Millimeter. Dort regnete es am Sonntag zum Teil kräftig weiter. Im oberen Maggiatal fielen von Freitagabend bis Sonntagnachmittag mehr als 160 Millimeter Niederschlag. Generell betroffen war das westliche Tessin, wo es schon während der Woche mehr als 100 Millimeter Regen gab.

Nicht überraschend kam es daher in der Nähe von Intragna im Centovalli zu einem ersten Erdrutsch. Bis Montagabend könnte es in dieser Region nochmals rund 100 Millimeter Regen geben.

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