Bundesgelder

Ständeratskommission will 28 Milliarden in Bildung und Forschung investieren

Eine Mehrheit der Kommission will die Mittel für Bildung und Forschung aufstocken.

Eine Mehrheit der Kommission will die Mittel für Bildung und Forschung aufstocken.

Die Kommission empfiehlt dem Ständerat, 200 Millionen mehr zu sprechen, als der Bundesrat vorgesehen hat. Das Geld soll in den Jahren 2021 bi 2024 zur Verfügung gestellt werden.

(wap) 28,0997 Milliarden Franken möchte die Kommission für Bildung, Forschung und Innovation des Ständerates in den Jahren 2021 bis 2024 in die Bildung, Forschung und Innovation investieren. Dies hat die Kommission am Freitag beschlossen. Das sind 200,3 Millionen Franken mehr als vom Bundesrat vorgesehen.

Kreditsperren für Zusatzmittel für EU-Forschungsprogramme, bei denen noch nicht alle Details bekannt sind, sollen aufgehoben werden. Damit soll für die Institutionen Rechtssicherheit geschaffen werden. Der Verpflichtungskredit für mehrjährige projektgebundene Beiträge für Aufgaben von gesamtschweizerischer hochschulpolitischer Bedeutung soll um 12 Millionen auf 135,7 Millionen Franken erhöht werden. Die Mittel sollen für Themen der Nachhaltigkeit verwendet werden, heisst es in einer am Medienmitteilung.

Für Aktivitäten im Rahmen der internationalen Mobilitäts- und Kooperationsprogramme im Bereich der Bildung sollen 41,1 Millionen Franken zusätzlich ausgegeben werden. Weitere 12,4 Millionen Franken sollen an die Anstossfinanzierung zur Digitalisierung naturwissenschaftlicher Sammlungen gehen. Weiter soll der Zahlungsrahmen im Bereich der Innovationsförderung um 130 Millionen Franken erhöht werden. Dieses Geld soll unter anderem den Funktionsaufwand der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Innosuisse abdecken.

Weitere zusätzliche Gelder will die Kommission unter anderem für das Gosteli-Archiv zur Geschichte der Frauenbewegung in der Schweiz und für das Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut ausgeben.

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