Coronakrise
Welche Läden trotz Lockdown offen bleiben dürfen – die Liste

Der Bundesrat schliesst alle Läden, die nicht Güter «des kurzfristigen und täglichen Bedarfs» verkaufen. Welche Waren das sind, hat er in einer Verordnung festgehalten.

Drucken
Teilen
Blumenläden bleiben offen.

Blumenläden bleiben offen.

Keystone

(mwa/wue) Viele Einkaufsläden müssen ab Montag bis vorerst am 28. Februar schliessen. Das hat der Bundesrat entschieden. Ausgenommen sind:

  • Lebensmittelläden und Läden, die Lebensmittel oder andere Güter des kurzfristigen und täglichen Bedarfs verkaufen (Liste unten)
  • Apotheken, Drogerien und Läden für medizinische Hilfsmittel (zum Beispiel Brillen, Hörgeräte)
  • Verkaufsstellen von Telekommunikationsanbietern
  • Geschäfte für Reparatur und Unterhalt, zum Beispiel Wäschereien, Nähereien, Schuhmacher, Schlüsseldienste sowie Autogaragen und Fahrradgeschäfte, soweit sie Reparaturen anbieten
  • Bau- und Gartenfachläden sowie Eisenwarengeschäfte, für Bau- und Gartenartikel (Liste unten)
  • Blumenläden
  • Tankstellen

Läden, die geöffnet haben dürfen, müssen das Sortiment abdecken, das nicht verkauft werden darf. Das hat ein Experte des Bundes an der Medienkonferenz bestätigt. Damit weicht der Bundesrat vom Modell des Kantons Aargau ab. Dort gilt der Laden-Lockdown seit Dezember. Läden, die offen bleiben, dürfen allerdings das ganze Sortiment anbieten.