Auszeichnung

Schweizerischer Menschenrechtspreis 2019 geht an Ruedi Lüthy

Der Schweizerische Menschenrechtspreis geht in diesem Jahr an Ruedi Lüthy (rechts), hier im Gespräch mit Aussenminister Ignazio Cassis, der Lüthys Klinik in Harare Anfang des Jahres besucht hatte.

Der Schweizerische Menschenrechtspreis geht in diesem Jahr an Ruedi Lüthy (rechts), hier im Gespräch mit Aussenminister Ignazio Cassis, der Lüthys Klinik in Harare Anfang des Jahres besucht hatte.

In Anerkennung des jahrzehntelangen Einsatzes gegen die Aids-Epidemie geht der Schweizerische Menschenrechtspreis 2019 an Ruedi Lüthy, den Gründer der Newlands Clinic in der simbabwischen Hauptstadt Harare.

Das teilte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, Sektion Schweiz (IGFM-CH), die den Preis am 7. Dezember in Bern verleiht, am Freitag mit.

Unter den bisherigen Preisträgern finden sich unter anderen der Dalai Lama, Cornelio Sommaruga, die Glückskette, Adolf Ogi, eine Gruppe der "1000 Frauen für den Frieden", Dick Marty, David Kilgour und David Matas. 2010 ging der Preis an "Parents circle – families forum" in Israel, in dem Israeli und Palästinenser gemeinsam für den Frieden arbeiten. Auch Botschafterin Heidi Tagliavini erhielt den Menschenrechtspreis (2013). 2014 war der Kriegsberichterstatter Kurt Pelda Preisträger.

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