Qualitätskontrolle

Qualität mangelhaft: Stichproben zeigen, fast ein Viertel der Lebensmittelimporte dürfte nicht verkauft werden

Viele Proben wurden bei Grenzkontrollen entnommen (Symbolbild).

Viele Proben wurden bei Grenzkontrollen entnommen (Symbolbild).

Bei der Qualität von importierten Lebensmitteln setzt die Schweiz auf die Eigenverantwortung der Branche. Dabei entspricht die importierte Ware oft nicht den gesetzlichen Vorgaben.

(wap) 428 Proben analysierte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen im Jahr 2019. 100 davon entsprachen nicht den gesetzlichen Vorschriften. Das sind 23 Prozent – fast ein Viertel. Mit den Kontrollen werde überprüft, «inwieweit die Lebensmittelbranche ihre Verantwortung wahrnimmt und damit Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände ohne Gesundheitsrisiko verwendet werden können», schreibt das Bundesamt in einer am Dienstag publizierten Meldung.

Die meisten Beanstandungen gab es bei Proteinpulver aus den USA: 76 Prozent der geprüften Importware verstiess gegen Schweizer Vorschriften. Ähnlich sieht es bei Nahrungsergänzungsmitteln aus. Hier beträgt die Beanstandungsquote 71 Prozent. Bei Früchten und Gemüsen aus Asien, die auf verbotene Pestizidrückstände untersucht wurden, lag die Beanstandungsquote je nach Labor bei 20-24 Prozent. Kaum Beanstandungen gab es hingegen bei Palmöl, Mineralwasser und Weizen.

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