Glasfaserkabel

Mit Glasfaser schneller und sicherer

Kabelspezialisten Kuno Schwarzenbach (links) und Hans Lauper.

Kabekspezialisten

Kabelspezialisten Kuno Schwarzenbach (links) und Hans Lauper.

In Wangen a/A wird das Kabelnetz modernisiert

Irmgard Bayard

Die Wanger werden mit mehr Glasfasern verkabelt. Damit erhalten sie schnelleren und umfassenderer Zugang zum Netz. Am Freitag stimmen die Genossenschafter der Fernsehgenossenschaft (FG) Wangen an der Aare über einen Kredit in der Höhe von rund 383 000 Franken ab. Damit will die Betreiberin das bestehende Kabelnetz erweitern, mit Glasfaser ausrüsten und mehr Übergänge oder Knoten, so genannte Nodes, errichten.

Hans Lauper, Präsident der Fernsehgenossenschaft, sagt warum: «Internet, Telefonie, digitales Fernsehen, HDTV und so weiter benötigen heute viel höhere Bandbreiten und Durchgangsraten.» Ein Ende dieser Entwicklung sei nicht in Sicht, so Lauper. Im Gegenteil: «In Zukunft werden diese technologischen Neuerungen Glasfaserleitungen bis zum Kunden, das heisst bis in die Wohnung, fordern.» Mit dem geplanten Ausbau komme die FG Wangen diesem Trend wieder ein Stück näher.

Sechs Übergänge
Heute beziehen die rund 860 Abonnenten von Wangen a/A ihre Daten von einer 606 Megahertz-Anlage und über lediglich einen Übergang. Das heisst, die Netzbetreiberin RegioNet (ehemals Widmann Dettwiler) sendet die Signale ab Kopfstation Oensingen auf einen Hub - und von dort weiter zu einem Node. «Mit dem Ausbau erstellen wir im Städtchen verteilt zusätzliche fünf Nodes», erklärt Kuno Schwarzenbach, Leiter Bau und Montage der RegioNet. «An einem Knoten sind dann nur noch 140 Abonnenten angehängt». Die Vorteile: Einerseits werden die Daten schneller übermittelt, andererseits wären bei einem Stromunterbruch nicht alle Bezüger betroffen.

Kleine Gebührenerhöhung
Um den Ausbau realisieren zu können, müssen die Genossenschafter der FG Wangen an der Aare, also die Hauseigentümer, den Kredit bewilligen. Dieser setzt sich einerseits aus rund 344 000 Franken für den Netzausbau sowie rund 39 000 Franken für die optischen Verteilzentralen zusammen. Für den Anschluss bezahlen die Abonnenten aktuell 13 Franken im Monat. Eine Erhöhung auf 15 Franken sei vorgesehen, so Lauper. «Damit sind wir aber immer noch günstig, wenn man bedenkt, dass rund 150 Programme, ein schnelles Internet, Telefonie und HDTV-Programme bezogen werden können.»

Meistgesehen

Artboard 1