Rechnung

Mehrzweckhalle wird saniert

Sollen umfassend saniert werden: Mehrzweckhalle und Schulhaus 2 in Seengen. (Fritz Thut)

Mehrzweckhalle Seengen

Sollen umfassend saniert werden: Mehrzweckhalle und Schulhaus 2 in Seengen. (Fritz Thut)

Die Seenger Stimmberechtigten entscheiden an ihrer Gmeind am Freitag über die Zukunft des Tagungslokals und den Projektierungskredit von 360 000 Franken: Die Mehrzweckhalle soll zusammen mit dem angebauten Schulhaus 2 umfassend saniert werden.

Fritz Thut

360 000 Franken lautet der Kreditantrag. Damit soll die Sanierung von MZH und Schulhaus 2 projektiert werden; für die effektiven Arbeiten, über die später entschieden wird, hat der Gemeinderat ein Kostendach von 7 Millionen Franken vorgesehen.

Das Sanierungsprojekt, das in einem Architekturwettbewerb ermittelt wurde und an einem Informationsabend detailliert vorgestellt wurde, sieht den Abbruch des Schulhauses 2 vor. Mit der Reduktion der Geschossebenen von sieben auf drei werden die Abläufe massiv verbessert.

In seiner Botschaft hält der Gemeinderat fest, dass das siegreiche Projekt «lappi tue d'auge uf» vom Architekturbüro Stutz Kohli in Wohlen, in verschiedenen Punkten noch angepasst werden sollte. Eine einzusetzende Kommission wird bei der Detailprojektierung die Bedürfnisse der verschiedenen Benutzergruppen berücksichtigen.

Im Dorf sind seit der Orientierungsversammlung Stimmen laut geworden, die den (erneuten) Verlust eines markanten Gebäudes im Ortszentrum beklagen. Ob die Kritik an der neuen «Staumauer», die anstelle des Schulhauses 2 aus den Jahren 1914/15 treten soll, an der Gmeind manifest wird, ist offen.

Fusion der Feuerwehr

Als letzte der drei beteiligten Gemeinden entscheidet Seengen über die Bildung der Feuerwehr Seetal. Die Gemeindeversammlungen von Hallwil (am 17. Mai) und Boniswil (am 5. Juni) haben dem entsprechenden Gemeindevertrag und dem zugehörigen Einsatzkostentarif bereits zugestimmt.

Ausgerechnet in der Standortgemeinde hörte man im Vorfeld am meisten kritische Stimmen: Etliche Beteiligte haben Mühe zu akzeptieren, dass man im Extremfall von den beiden kleineren Partnern überstimmt werden kann. In der vorbereitenden Kommission und für die Gemeinderäte haben die Vorteile, speziell die von der Aargauischen Gebäudeversicherung vorgegebenen finanziellen, deutlich überwogen.

Die Rechnung, zwei Kreditabrechnungen, der Rechenschaftsbericht und Einbürgerungsgesuche von 5 Personen aus Sri Lanka und Deutschland vervollständigen die Traktandenliste. Die Ortsbürger entscheiden nur über Regularien.

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