Soziale Medien

Lehrerpräsident über Fake-News: «Schulen brauchen ein eigenes Fach für Medien»

. Fake-News und Filterblasen können die Wahrnehmung der Kinder und Jugendlichen verzerren.

. Fake-News und Filterblasen können die Wahrnehmung der Kinder und Jugendlichen verzerren.

Die sozialen Medien stellen die Schulen vor neue Herausforderungen. Fake-News und Filterblasen können die Wahrnehmung der Kinder und Jugendlichen verzerren. Beat Zemp, Präsident des Schweizer Lehrerverbands, sieht deshalb Handlungsbedarf.

«Wenn die Fähigkeit, Informationen zu prüfen, nicht vorhanden ist, haben wir ein Problem», sagt er zur „Schweiz am Sonntag“.

Denn das Themenfeld werde künftig noch vielfältiger. «Die Schulen brauchen bei der nächsten Lehrplanrevision ein eigenes Fach für Medienpädagogik und Informatik», das von der Primar- bis zur Sekundarstufe durchgehend unterrichtet würde, ist er überzeugt.

Diese Entwicklung deutet sich bereits an den pädagogischen Hochschulen an. Die angehenden Lehrer werden auf die neuen Herausforderungen geschult. Auch Nationalrat Matthias Aebischer (SP/BE) nimmt die Lehrer in die Pflicht: «Sie müssen die Kinder fragen, welche Apps und Funktionen sie nutzen, nur so bleiben sie auf dem neusten Stand», sagt er zur "Schweiz am Sonntag".

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