Inland/Schweiz

Keine grossen Fortschritte beim Freihandelsabkommen mit der USA

Die Delegation des Bundesrats kann keine entscheidenden Fortschritte beim Freihandelsabkommen mit den USA vorweisen.

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Am Weltwirtschaftsforum in Davos haben sich Vertreter der Schweiz mit Donald Trump über ein Freihandelsabkommen unterhalten. Noch gibt es aber viele Unklarheiten über den Inhalt des Abkommens.

(gb.) Beim Treffen am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und der vierköpfigen Bundesratsdelegation – angeführt von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga – wurde über ein mögliches Freihandelsabkommen diskutiert.

Vor den Medien hatte Trump gesagt, er «wünsche sich ein Freihandelsabkommen mit der Schweiz». Er hatte das Thema auch schon bei einem Treffen mit dem vorherigen Bundespräsidenten Ueli Maurer angeschnitten.

US-Präsident Trump will mit Schweiz über Handelsabkommen verhandeln

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Doch die Verhandlungen sind weniger weit gekommen, als manche wohl erwartet haben. Dies berichtet Radio SRF. Am Treffen war auch die Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, anwesend. Einige Stunden später sagte sie in einem Interview mit dem Sender: «Wir müssen noch schauen, was genau wir in einem allfälligen Abkommen abdecken möchten. Das ist noch nicht klar, auf beiden Seiten.»

Fleisch verwies zudem darauf, dass das Abkommen vielleicht ganz neu aufgegleist werden müsse. «Der digitale Handel ist auch ein Thema», so Ineichen-Fleisch. «Vielleicht gibt es hier Möglichkeiten, wie wir mit den USA etwas weiter gehen könnten.»

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