Schweiz

Immer mehr Unternehmen deklarieren die Herkunft des Holzes korrekt

Wird laut Kontrollen des Büros für Konsumentenfragen immer öfter korrekt deklariert: die Herkunft des Holzes. (Symbolbild)

Wird laut Kontrollen des Büros für Konsumentenfragen immer öfter korrekt deklariert: die Herkunft des Holzes. (Symbolbild)

Die Zahl der Unternehmen, die Holz und Holzprodukte korrekt deklarieren, steigt stetig an. Darauf lassen Kontrollen im letzten Jahr schliessen, teilt das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen (BFK) am Dienstag mit.

(sat) Laut BFK sind 2019 130 Kontrollen durchgeführt worden, namentlich bei Unternehmen mit hohem Risiko für eine inkorrekte Deklaration. Dabei habe sich gezeigt, dass 28 Prozent der kontrollierten Firmen die Herkunft des Holzes respektive die verwendeten Holzprodukte korrekt deklarieren. Das BFK bezeichnet diesen Wert als «erfreulich». Handle es sich dabei doch vorab um Unternehmen, die ihre Deklarationspflicht – auch aufgrund frühere Kontrollen – mit einem Deklarationssystem umsetzen würden.

Weitere 35 Prozent der kontrollierten Unternehmen deklarierten die Holz-Herkunft laut BFK mehrheitlich korrekt. Die meisten davon betroffenen Firmen seien Grossunternehmen. Und diese führten in ihrem Sortiment naturgemäss eine grössere Zahl deklarationspflichtiger Produkte.

Die 2012 in Kraft gesetzte Verordnung über die Deklaration von Holz und Holzprodukten verlangt laut dem Büro für Konsumentenfragen, dass Holzart und -herkunft beim Verkauf deklariert werden müssen. Das BFK ruft in seiner Mitteilung in Erinnerung, dass Rund- sowie Rohholz und bestimmte Holzprodukte der Deklarationspflicht unterstehen.

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