Mit einem 90-Tonnen-Kran wurde das Wrack des Helikopters behutsam an Land gehoben. Experten der Flugunfallkommission des österreichischen Verkehrsministeriums nahmen sofort ihre Arbeit auf.

Das UMS-Gerät (Usage Monitoring System), das bereits am Samstag von Tauchern gehoben werden konnte und die "Data Control Unit", die beispielsweise die Rotorendrehzahl aufzeichnet, würden umgehend zu Experten nach Deutschland gebracht. Diese sollen dann die verschiedenen Parameter auslesen, die eventuell Aufschluss über die Unfallursache geben können, hiess es.

Beim Absturz am 30. März kamen alle vier Insassen ums Leben. Im Helikopter befanden sich der Pilot, ein Grenzpolizist, ein Flugbegleiter sowie ein Polizist aus der Schweiz. Dieser konnte erst am Freitagabend als letzter der vier Insassen aus 106 Metern Tiefe an die Oberfläche geholt werden.