Der Brand war laut Polizeiangaben kurz vor 11 Uhr ausgebrochen. Alle Angestellten sowie die Kundschaft konnten den Laden rechtzeitig verlassen. Jene zwei Personen, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital Thusis eingeliefert wurden, konnten bereits am Donnerstagnachmittag nach Hause entlassen werden. 

Die schwarze Rauchsäule beim Landi-Brand in Thusis war kilometerweit zu sehen.

Die schwarze Rauchsäule beim Landi-Brand in Thusis war kilometerweit zu sehen.

Das Verkaufsgeschäft mit einer Fläche von 1600 Quadratmetern, ein Lagerschuppen sowie der Tankstellenshop wurden laut Polizei zerstört. Der Sachschaden dürfte entsprechend gross sein. Dessen Höhe konnte die Polizei am Donnerstag aber noch nicht beziffern.

Die Feuerwehren Thusis, Cazis, Heinzenberg und Chur, die zusammen etwa 150 Einsatzkräfte aufgeboten hatten, brachten den Brand am frühen Nachmittag unter Kontrolle. Den Feuerwehrleuten gelang es dabei insbesondere, die Landi-Tankstelle vor den Flammen zu schützen.

Noch unklar ist die Brandursache. Die Brandermittlung der Kantonspolizei nahm entsprechende Untersuchungen auf. Aus Sicherheitsgrunden waren die Strassen um das Landi-Areal gesperrt worden. Im weiteren Einsatz standen neben den Feuerwehren 15 Polizisten, fünf Sanitäter mit zwei Ambulanzen und zwei Mitglieder des Care Team Grischun.