Klima-Aktivistin
Greta Thunberg am Klima-Gipfel in Lausanne: «Wir würden lieber wieder zur Schule gehen»

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg sprach am Montag an einer Medienkonferenz am ersten internationalen Gipfeltreffen der «FridaysforFuture»-Bewegung in Lausanne.

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Wegen ihr sind die Medien da: Greta Thunberg an der Medienkonferenz zum Start des Klima-Gipfels in Lausanne.
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Greta Thunberg in Lausanne
Thunberg neben Chemie-Nobelpreisträger Jacques Dubochet.
Thunberg nimmt am Klimagipfel «Smile for Future» in Lausanne teil.
Sie diskutiert mit anderen Jugendlichen über die Zukunft der Klimabewegung.
Die Jugendlichen wurden am Montag bereits aktiv.
Thunberg will keine Anführerin sein, sagte sie in Lausanne. Sie sei bloss Teilnehmerin.
Thunberg ist am Sonntag in Lausanne eingetroffen.
Sie bleibt bis Freitag in der Schweiz.
Thunberg bei der Anreise.
Die schwedische Klima-Aktivistin sprach am Montag an einer Medienkonferenz.
Auch zahlreiche weitere Jugendliche sind am Sonntag in Lausanne angekommen.
Erwartet werden über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Auch Verpflegung liegt bereit.
Greta Thunberg an einer Klima-Demonstration im Juli in Berlin.

Wegen ihr sind die Medien da: Greta Thunberg an der Medienkonferenz zum Start des Klima-Gipfels in Lausanne.

JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Die 16-jährige Thunberg war mit dem Zug von Schweden nach Lausanne angereist. Sie kam am Sonntagabend an.

Am Klimagipfel «Smile for Future» an der Universität Lausanne stehen Konferenzen, Workshops und Plenarsitzungen auf dem Programm. Ziel der Veranstaltung ist es, einen globalen Zusammenhalt der Klimaaktivisten zu schaffen und deren Protest international zu koordinieren.

«Wir kratzen noch immer an der Oberfläche» – Greta Thunberg spricht an der Medienkonferenz in Lausanne:

Thunberg, aus deren Schulstreik eine internationale Klimaprotestbewegung mit Hunderttausenden Anhängern geworden ist, sagte, sie sei keine Leaderin dieser Bewegung, sie könne auch nicht für die ganze Bewegung, sondern nur für sich selbst sprechen.

Sie und die anderen Jugendlichen hätten aber eine Verantwortung. Eine Verantwortung, die sie eigentlich nicht haben wollten. «Wir würden lieber wieder zur Schule gehen.»

Die Situation sei jedoch so gravierend, dass ihr Einsatz weiter gefordert sei, auch wenn es nicht immer einfach sei mit den vielen Kameras, die auf sie gerichtet seien.

Es wird erwartet, dass Thunberg auch an der geplanten Demonstration vom Freitag in Lausanne teilnehmen wird. Anschliessen will sie mit dem Hamburger Skipper Boris Herrmann über den Atlantik zur nächsten Klimakonferenz in New York segeln. (sda/chm)

Lesen Sie die Medienkonferenz in unserem Liveticker nach: