«Samschtig-Jass»

Fabienne Bamert übernimmt: «Hätte ich mich beim Jassen durchmogeln wollen, wäre das im Nu aufgeflogen»

Fabienne Bamert moderiert künftig den «Samschtig-Jass».

Fabienne Bamert moderiert künftig den «Samschtig-Jass».

Adieu Zentralschweiz, hallo Zürich: Tele-1-Moderatorin Fabienne Bamert (31) ist das neue Gesicht des «Samschtig-Jass». Sie ist damit ab Januar Gastgeberin der ältesten Unterhaltungssendung von Schweizer Radio und Fernsehen.

Sie hatte die besten Trümpfe in der Hand: Fabienne Bamert, Moderatorin des Zentralschweizer Fernsehens Tele 1, ist ab 18. Januar 2020 Gastgeberin des «Samschtig-Jass». Sie folgt auf Reto Scherrer, der zum neuen Sender Blick-TV wechselt. Privat ist Bamert mit dem Ruder-Olympiasieger Mario Gyr liiert.

Fabienne Bamert, Jörg Abderhalden ist Schiedsrichter beim «Samschtig-Jass». Ihr neuer Job, ein abgekartetes Spiel zwischen Schwingerkönig und Schwingfest-Moderatorin?

Nein, ganz im Gegenteil. Ich wurde angefragt und habe mich regulär in einem Casting durchgesetzt. Mein Einsatz am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest hat mir aber sicherlich im nationalen Bereich Bekanntheit eingebracht.

Leutschenbach statt Luzern. Ist Ihnen die Zentralschweiz verleidet?

Davon kann keine Rede sein. Ich werde weiterhin in Oberägeri ZG wohnen und war mit Sendungsformaten wie «Unterwegs» bislang mega glücklich. Nach zehn Jahren beim Regionalsender erhielt ich nun eine Chance, die ich packen wollte. Für mich bietet der «Samschtig-Jass» die perfekte Mischung: spannende Gäste, gute Unterhaltung und die nötige Prise Kampfgeist.

Ihre Moderationsfähigkeiten stellen Sie regelmässig unter Beweis – wie aber stehts um Ihre Jass-Skills?

Während des Castings musste ich eine ganze «Samschtig-Jass»-Sendung auf die Beine stellen. Hätte ich mich da durchmogeln wollen, wäre das im Nu aufgeflogen.

Deutsche oder Französische Jasskarten?

Mittlerweile mit beiden – wobei ich bei letzteren Nachholbedarf hatte.

Ihr Lieblingsjass?

Früher ganz klar der «Schellenjass». Immer öfters gibt es nun einen «Differenzler». Dass man viel vorausdenken muss, finde ich recht lässig.

Sind Sie eine Spielernatur?

Total. Trivial Pursuit oder Tabu sind hoch im Kurs. Allerdings bin ich eine ganz schlechte Verliererin. Einen Olympiasieger zu Hause zu haben, macht es nicht besser.

Die Aufzeichnungen für den «Samschtig-Jass» starten bereits im Dezember, im Februar führen Sie fürs Tele 1 ein letztes Mal durch die Fasnacht und bis April sind Sie noch in 16 Sendungen «Unterwegs» zu sehen. Was kommt da auf Sie zu?

Auf jeden Fall viel Arbeit – und wohl auch die eine oder andere Mutprobe. Nachdem ich mich schon zu einem Fallschirmsprung und einem Besuch im Hölloch überwinden musste, machen sich meine Redaktionskollegen nun einen Spass daraus, bis zum Schluss noch weitere Aktionen in dieser Liga zu planen (lacht).

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