Der Vergleich sei umfassend und solle einen "definitiven Schlussstrich" unter die Geschehnisse ziehen, die sich im Nachgang zur Zuger Landammannfeier 2014 ereignet haben, schreiben die Zuger Strafverfolgungsbehörden in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Spiess-Hegglin hat sich im Vergleich "vorbehaltlos und uneingeschränkt" dazu verpflichtet, sich ab sofort in keiner Wiese mehr so über die Vorgänge zu äussern, dass der Eindruck entstehen könnte, sie sei Opfer einer strafbaren Handlung seitens Markus Hürlimanns geworden.

Hürlimann hat seinerseits alle Strafanträge bezüglich Verleumdung und übler Nachrede vorbehaltlos zurückgezogen. Beide Parteien tragen ihre Kosten zum grössten Teil selbst. Das Verfahren wird eingestellt.

Spiess-Hegglin hatte Hürlimann vorgeworfen, er habe sie an der Landammannfeier mittels K.O.-Tropfen gefügig gemacht. Sie war am Tag nach der Feier mit Unterleibsschmerzen ins Spital gegangen und gab an, sie könne sich an nichts erinnern.

Hürlimann stritt einen Übergriff ab. Es habe eine Annäherung gegeben, diese habe aber einvernehmlich stattgefunden. Das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt.