Dank der einzigartigen Lage mitten in einer steilen Felswand ist die Bergbeiz Aescher zum Anziehungspunkt für Zehntausende Touristen aus aller Welt geworden. Doch Trendort hin, Kultbeiz her: Entscheidend für den langfristigen Erfolg der neuen Pächter ist deren gastronomisches Konzept. Über dieses will Gallus Knechtle von der Firma Pfefferbeere, welche den «Aescher» übernommen hat, derzeit noch nicht sprechen. Details dazu sollen Anfang April bekanntgegeben werden, wie er sagt.

Dafür machen die neuen «Aescher»-Pächter mit einer Stellenausschreibung auf Facebook auf sich aufmerksam. Darin suchen sie nach einem «Koch, einem Foodlover, einem Küchenfreak»:

Auf Anfrage erklärt Gallus Knechtle:

Man habe zwar bereits auf anderen Wegen nach einem Koch gesucht und auch Bewerbungen erhalten – wie viele, will Knechtle nicht sagen. Weil man aber die «beste Option» wolle, sei der Entscheid gefallen, die Stelle nun auch noch via Facebook auszuschreiben.

Auch Hinweise willkommen

Gallus Knechtle ist überzeugt: Im Gegensatz zu klassischen Inseraten, die ein grosses Publikum erreichen, kursiert dieser Aufruf in den Sozialen Medien vor allem in gastronahen Kreisen. Knechtle verspricht sich durch den Aufruf auch Hinweise auf Personen, die für die «Aescher-Exkursion 2019», wie es in der Ausschreibung heisst, passend sein könnten.

«Die Stelle eines Kochs im ‘Aescher’ ist sehr attraktiv. Beim entsprechenden Stelleninhaber werden aber vermutlich auch gemischte Gefühle vorhanden sein – es ist wie bei jedem neuen Abenteuer», sagt Gallus Knechtle weiter. Für ihn steht an erster Stelle, dass der neue «Aescher»-Koch perfekt ins Team passen muss. Er sagt:

Die Ausbildung der entsprechenden Person sei zweitrangig, genauso wie die Berufserfahrung – «die kann man sich erarbeiten.»

Flexible Arbeitsbedingungen

Findet der neue Pächter die perfekte Person für den Job am Aescher, ordnet er den Vorstellungen des Stelleninhabers vieles unter. So steht es diesem beispielsweise frei, entweder zu 100 Prozent in der Bergbeiz zu arbeiten oder auch mehrere Tage pro Woche in anderen Bereichen des Gastrounternehmens «Pfefferbeere» zu kochen. Auch sei es möglich, sich nur Teilzeit anstellen zu lassen.

Losgehen im «Aescher» wird es im Mai, das genaue Eröffnungsdatum steht laut Gallus Knechtle noch nicht fest.