Schweiz

Der April war mancherorts zu warm – und er spielte sein gesamtes Repertoire aus

Der April war wechselhaft, von Schnee bis zum ersten Sommertag spielte er sein gesamtes Repertoire aus. Temperaturmässig war er leicht zu warm.

Die Abweichungen gegenüber dem langfristigen Mittelwert lagen bei 0.5 bis 1 Grad. Interessanterweise erreichten die Temperaturen in den Bergen jedoch weitgehend tiefere Werte als noch im Februar 2019, wie der private Wetterdienst Meteonews am Mittwoch in einer Mitteilung schrieb.

(Grafik: PD/Meteonews)

(Grafik: PD/Meteonews)

Am 24. April konnte zudem der erste Sommertag dieses Jahres verzeichnet werden: In der Nordschweiz konnten an verschiedenen Orten Temperaturen von 25 Grad und mehr gemessen werden. Der Höchstwert verzeichnete Beznau mit ganzen 26.5 Grad.

Bezüglich Niederschlag ergibt sich gemäss Meteonews keine einheitliche Bilanz für die gesamte Schweiz. Während es in der Westschweiz zu wenig regnete, gab es im Süden zu viel Niederschlag. In der Nordschweiz sei es vorwiegend zu trocken gewesen. In Luzern und Aarau beispielsweise sei nur halb so viel Regen gefallen wie im Mittel.

(Grafik: PD/Meteonews)

(Grafik: PD/Meteonews)

Auch was die Sonnenscheindauer anbelangt, sticht der April 2019 nicht eindeutig aus der Masse, wie Meteonews weiter mitteilte. Obwohl vielerorts ein Defizit an Sonnenstunden registriert worden sei, habe es trotzdem an einigen Orten auch einen zumeist leichten Überschuss gegeben. Vergleiche man die Werte des Aprils mit jenen des Februars, dann habe es im Flachland, beispielsweise in Basel und Zürich, weniger Sonne gegeben als noch früher im Jahr. Dies, obwohl die Tage um einiges länger wurden. Auf der Alpensüdseite war das Sonnendefizit laut den Meteorologen im April am ausgeprägtesten. (pd/dvm) 

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