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Bund sammelt Daten von Zehntausenden Flugpassagieren

Bund sammelt Tausende von Flugpassagier-Daten.

Bund sammelt Tausende von Flugpassagier-Daten.

Im Kampf gegen die illegale Migration erhebt der Bund Daten von Zehntausenden Flugpassagieren. Seit letztem Oktober müssen Airlines bei Flügen von Dubai, Nairobi, Dar es Salaam und Pristina in die Schweiz die Personalien aller Passagiere melden.

DieFluggesellschaften müssen seit letztem Oktober dem Bundesamt für Migration (BfM) die Daten melden. Ab nächstem September kommen die Daten von Flugpassagieren aus Istanbul und Moskau dazu, wie BfM-Sprecher Jürg Walpen der «NZZ am Sonntag» sagt.

«Mit der Massnahme wird ein Beitrag zur Verbesserung der Grenzkontrolle und zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung geleistet.» Das BfM stelle die Daten, die es von den Fluggesellschaften erhalte, den Grenzkontrollbehörden zur Verfügung. «Diese können die Flugzeit nutzen, um erste Abklärungen zu tätigen.»

Mit der Massnahme gehen bei den Grenzkontrolleuren künftig jeden Monat persönliche Daten von rund 80 000 Flugpassagieren ein. Die illegale Migration auf dem Luftweg hat in den letzten Monaten zugenommen - und mit ihr die Zahl von Schleppern, die Personen in Flugzeugen nach Europa bringen. (rsn)

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