Coronakrise

Ausgedünnter SBB-Fahrplan: Bahnverkehr läuft laut SBB vorderhand reibungslos

Wer noch auf den Zug angewiesen ist, sollte seine Verbindungen im Voraus überprüfen. Ab Donnerstag sind weitere Fahrplankürzungen in Kraft.

Wer noch auf den Zug angewiesen ist, sollte seine Verbindungen im Voraus überprüfen. Ab Donnerstag sind weitere Fahrplankürzungen in Kraft.

Am Donnerstag reduzieren die SBB einmal mehr den Fahrplan aufgrund der Coronakrise. Mehrere Verbindungen werden gekürzt, fallen teilweise oder ganz aus. Bislang läuft die Umstellung reibungslos.

(agl) Der heutige Wechsel sei gut angelaufen, erklärte SBB-Mediensprecher Martin Meier auf Anfrage von CH Media. Im öffentlichen Verkehr sei die Nachfrage wegen des Coronavirus um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Laut Meier wird dieser Trend anhalten.

Folgende Änderungen hat die SBB ab heute Donnerstag beschlossen:

  • Der Intercity 1 (IC1) zwischen Genf-Flughafen und St. Gallen fällt zwischen Zürich und St. Gallen aus. Ab dem 2. April verkehrt dieser Zug nur noch zwischen Freiburg und Zürich HB.
  • Der IC3 zwischen Basel SBB und Chur fällt teilweise aus (siehe Online-Fahrplan)
  • Der Interregio 16 (IR16) zwischen Bern und Zürich Hauptbahnhof fällt zwischen Bern und Olten aus.
  • Der IR17 zwischen Bern und Olten/Zürich fällt aus.
  • Beim IR75 zwischen Luzern und Konstanz fallen in der Hauptverkehrszeit die Zusatzzüge weg.
  • Der Regio-Zug zwischen Luzern und Olten fällt aus.

Die SBB raten auf ihrer Website, auf jeden Fall vor einer Reise den Online-Fahrplan zu konsultieren. «Auf dem gesamten nationalen und internationalen Netz ist mit Ausfällen, Anschlussbrüchen und Verspätungen zu rechnen.»

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