Schweiz

Auch die Zivilschützer im Coronaeinsatz erhalten den vollen Lohn

Zivilschützer im Einsatz für das Contact-Tracing.

Zivilschützer im Einsatz für das Contact-Tracing.

Ab 20 Dienstagen gibt es für Zivilschützer 100 statt 80 Prozent Erwerbsersatzausfall. Die Kosten belaufen sich auf maximal 6 Millionen Franken.

(mg) Wenn ein Zivilschützer im Coronaeinsatz mehr als zwanzig Diensttage geleistet hat, bekommt er vom Bund den vollen Lohn bezahlt. Das hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom Freitag entschieden. Damit wendet er die Regelung an, die er bereits für Angehörige der Armee erlassen hat. Zivilschutzdienstleistende erhalten normalerweise eine Vergütung von 80 Prozent des Einkommens durch die Erwerbsersatzordnung. Vielerorts übernimmt aber der Arbeitgeber die Lohndifferenz.

Vom 20. März bis Ende Mai seien pro Woche durchschnittlich über 5000 Angehörige des Zivilschutzes im Einsatz gestanden, schreibt der Bundesrat. Der finanzielle Mehraufwand wird auf maximal 6 Millionen Franken geschätzt und kann mit dem bereits vom Bundesrat gesprochenen Kredit für den Zivilschutzeinsatz gedeckt werden.

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