Busdrama im Wallis

Auch Belgien gedenkt den Opfern des Walliser Busunglücks

Andenken an die Opfer des Bus-Dramas im Wallis: Skulptur enthüllt

Andenken an die Opfer des Bus-Dramas im Wallis: Skulptur enthüllt

Rund 1000 Personen haben am Donnerstag im Belgien den 28 Opfern des Busunglücks in Siders VS vor einem Jahr gedacht. Dabei wurde ein Kunstwerk enthüllt. Die Feier fand in Lommel in Flandern statt, woher die meisten der verunfallten Primarschüler stammten.

An der Feier nahmen unter anderem Hinterbliebene, Angehörige, Schulkinder, Belgiens Vize-Premier Pieter De Crem und der flämische Regierungschef Kris Peeters sowie der Schweizer Botschafter in Belgien, Bénédict de Serjat, und Schweizer Rettungskräfte teil.

Bereits am Mittwoch war an einer ökumenischen Gedenkfeier in der Kirche St-Croix in Siders den Unfallopfern gedacht worden. Beim Busunglück am 13. März 2012 waren auf der Autobahn A9 nahe Siders 22 Kinder und sechs Erwachsene ums Leben gekommen.

Weitere 24 Kinder wurden teilweise schwer verletzt. Der belgische Reisecar war in einem Tunnel frontal in eine Nothalte-Nische geprallt. Auch ein Jahr nach dem Unfall konnte die Ursache nicht geklärt werden.

Die Walliser Staatsanwaltschaft wartet noch auf zwei Gutachten zum Fahrer des Reisecars. Ein technischer Defekt am Bus wurde bereits ausgeschlossen.

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