Anschlag in Manchester

Ariana Grandes Agentur: «Das Konzert in Zürich ist im Moment nicht abgesagt»

epa05982564 (FILE) - US singer Ariana Grande performs during the Honeymoon Tour concert in Jakarta, Indonesia, 26 August 2015 (reissued 23 May 2017). According to a statement released by the Greater Manchester Police on 23 May 2017, police responded to reports of an explosion at Manchester Arena on 22 May evening. At least 19 people have been confirmed dead and others 50 were injured, authorities said. The happening is currently treated as a terrorist incident until police know otherwise. According to reports quoting witnesses, a mass emergency evacuation was prompted after explosions were heard at the end of US singer Ariana Grande's concert in the arena. EPA/MAST IRHAM

Ariana Grande.

epa05982564 (FILE) - US singer Ariana Grande performs during the Honeymoon Tour concert in Jakarta, Indonesia, 26 August 2015 (reissued 23 May 2017). According to a statement released by the Greater Manchester Police on 23 May 2017, police responded to reports of an explosion at Manchester Arena on 22 May evening. At least 19 people have been confirmed dead and others 50 were injured, authorities said. The happening is currently treated as a terrorist incident until police know otherwise. According to reports quoting witnesses, a mass emergency evacuation was prompted after explosions were heard at the end of US singer Ariana Grande's concert in the arena. EPA/MAST IRHAM

Sängerin Ariana Grande hat ihre Tour vorläufig unterbrochen. Trotzdem könnte es sein, dass das Konzert vom 5. Juni im Zürcher Hallenstadion stattfindet. Der Organisator ruft Fans dazu auf, keine unnötigen Gegenstände ans Konzert mitzunehmen.

Durch einen Terroranschlag am Konzert des Popstars Ariana Grande in Manchester kamen am Montagabend mindestens 22 Personen ums Leben. 59 wurden verletzt. In zwei Wochen plant die Popsängerin ein Konzert im Zürcher Hallenstadion. Felix Frei, Direktor des Hallenstadions, konnte auf Anfrage nicht sagen, ob das Konzert stattfindet.

Das amerikanische Magazin TMZ berichtete heute Morgen, das Konzert vom Donnerstag in London sei abgesagt. Die restliche Tour werde vorläufig unterbrochen. Das Magazin zitiert eine anonyme Quelle mit der Information, Grande diskutiere mit ihrem Team den Tour-Plan erst, wenn sie emotional bereit dazu sei. Die Sängerin hatte sich zuvor auf Twitter erschüttert gezeigt und den Opfern ihr Beileid ausgesprochen. Sie sei sprachlos.

Nach der Explosion: Panik in der Manchester-Arena.

Nach der Explosion: Panik in der Manchester-Arena.

Verschärfte Sicherheitsmassnahmen

Das Konzert vom 5. Juni in der Schweiz wird von der Agentur «Live Nation» durchgeführt. Auf Anfrage dieser Zeitung sagte deren Sprecherin Katharina Wenisch: «Wir wissen noch nicht, ob das Konzert stattfindet. Wir warten auf eine Entscheidung der Künstlerin. Das Konzert ist im Moment nicht abgesagt.»

Marek Lieberberg, Geschäftsführer von «Live Nation» in Deutschland, Österreich und der Schweiz verurteilt den Anschlag in einer schriftlichen Stellungnahme als «entsetzlich und feige». Er stelle «einen Angriff auf unser aller Freiheit, Kultur und Lebensform dar».

Fans sollen mithelfen

Zudem kündigt er eine Verschärfung der Sicherheitsmassnahmen an. «Wir bitten um Verständnis, wenn wir unsere bereits bestehenden Massnahmen zum Schutz unserer Veranstaltungen angesichts der latenten Bedrohung in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Polizei weiter anpassen», schreibt er.

Und er ruft die Fans zur Mitarbeit auf. «Die Fans können mithelfen, indem sie sich bei Konzert- oder Festivalbesuchen auf das Wesentliche beschränken und auf nicht unbedingt erforderliche Gegenstände, Utensilien und Behältnisse aller Art verzichten», schreibt Lieberberg. Zudem sollen Fans früh anreisen. Dies erleichtere Kartenkontrollen «sowie intensive Bodychecks.»

Sollte das Konzert tatsächlich stattfinden, will Hallenstadion-CEO Frei keine besonderen Sicherheitsmassnahmen treffen. Verunsicherten Ticketbesitzern rät er, sich keine Sorgen zu machen. „Das Hallenstadion hat ein gutes Sicherheitskonzept. Es gibt in Zürich und in der Schweiz zudem keine Hinweise von Behörden auf eine gefährliche Lage“, sagte er im Interview mit dieser Zeitung.

Konzertbesucher auf dem Weg aus der Arena, während Lautsprecherdurchsagen auffordern, ruhig zu bleiben.

Konzertbesucher auf dem Weg aus der Arena, während Lautsprecherdurchsagen auffordern, ruhig zu bleiben.

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