Travail Suisse

Arbeitnehmerverband fordert trotz Coronakrise höhere Löhne

Die Coronakrise hat gezeigt, dass Berufe im Gesundheitswesen systemrelevant sind.

Die Coronakrise hat gezeigt, dass Berufe im Gesundheitswesen systemrelevant sind.

Viele Arbeitnehmenden mussten bedingt durch die Coronakrise prekäre Einkommenskürzungen und reale Existenzängste erleben, findet Travail Suisse. Eine Lohnerhöhung sei deshalb angemessen.

(sku) Das Instrument der Kurzarbeit konnte während der Coronakrise einen sprunghaften Anstieg der Arbeitslosenzahlen verhindern. Trotzdem gab es im Sommer in der Schweiz rund 50'000 Arbeitslose mehr als im Vorjahr. Dies stellen der Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse, Syna, Hotel&Gastro Union und Transfair in einer Mitteilung vom Donnerstag fest. Zudem habe die Hälfte der Arbeitnehmenden nur noch 80 Prozent ihres gewohnten Lohns erhalten.

Die Verbände fordern deshalb nun deutliche Lohnerhöhungen. Vor allem für Frauen und in den Bereichen, die sich während der Coronakrise als systemrelevant gezeigt hätten. Die Forderung gelte aber auch für Branchen, die relativ unbeschadet durch die Corona-Krise gekommen oder sogar profitiert hätten. «Dort müssen Lohnerhöhungen im Bereich von einem Prozent möglich sein», heisst es in der Mitteilung.

Travail Suisse: Lohnerhöhungen trotz Corona-Krise ermöglichen

Travail Suisse: Lohnerhöhungen trotz Corona-Krise ermöglichen

Meistgesehen

Artboard 1