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Wegen Corona-Virus: Air China streicht fast alle Direktflüge nach Genf

Eine Stewardess misst einer Passagierin auf einem Flug mit Air China die Temperatur (Symbolbild).

Eine Stewardess misst einer Passagierin auf einem Flug mit Air China die Temperatur (Symbolbild).

Am Samstag stellt Air China den Betrieb nach Genf praktisch ein. Grund: das Corona-Virus. Übrig bleiben drei Flüge im März. Damit entfällt auch die letzte regelmässige Verbindung zwischen der Schweiz und Festland-China.

(kä/sat) Wie Air China am Mittwoch auf Anfrage von CH Media mitteilte, sind nach dem Hin- und Rückflug am Samstag, 29. Februar, noch am 23., 28. und 30. März Direktflüge nach Genf geplant. Ob im April der Linienbetrieb wieder aufgenommen oder allenfalls auch ganz eingestellt werde, lasse sich jetzt noch nicht sagen. Das hänge vom weiteren Verlauf der Epidemie ab, so die Fluggesellschaft.

Seit bald drei Wochen müssen Passagiere, die mit Air China nach Genf fliegen, vorsorglich Kontaktangaben hinterlassen. Zudem müssen sie sich vor dem Abflug in Peking kontrollieren lassen und erhalten nach der Landung Informationen für den Fall dass sich bei ihnen Symptome einer möglichen Erkrankung am 2019-nCoV-Virus zeigen sollten. Diese Massnahmen hatte das Bundesamt für Gesundheit angeordnet.

Ursprünglich führte Air China drei mal wöchentlich Direktflüge zwischen Peking und Genf durch. Wie die Fluggesellschaft auf Anfrage mitteilte, hat sich bis jetzt auf keinem Flug ein Verdachtsfall auf eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ergeben. Auch werde das Flugzeug zwischen zwei Flügen jeweils vollständig desinfiziert. Zudem seien Epidemiepräventionsbeutel und berührungslose Temperatursensoren installiert worden. Und das Essen reiche das Personal den Fluggästen nur noch mit Gesichtsmasken und Handschuhen.

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