Puma-Nachwuchs

Wer würde ihn nicht adoptieren? Dieser Schnüggel sucht noch ein Zuhause

Mehr Büsi als Raubkatze: Die supersüssen kleinen Pumas im Frauenfelder Plättli Zoo.

Mehr Büsi als Raubkatze: Die supersüssen kleinen Pumas im Frauenfelder Plättli Zoo.

Noch tapsen diese gefleckten Wollknäuel tollpatschig umher und fiepsen nach ihrer Mama. Kaum zu glauben, dass aus diesen Wollknäueln einmal kraftige Raubtiere werden. Dann brauchen sie ein neues Zuhause.

Die beiden Puma-Geschwister im Frauenfelder Plättli Zoo sind erst drei Wochen alt und haben bereits ihren ersten Medien-Auftritt hinter sich. Ob sie sich dereinst ärgern, weil sie dabei noch total ungeschickt durch die Holzhäcksel tapsen?

Blind, taub und hilflos

«Puma-Junge sind bei der Geburt taub und blind, ihre Motorik müssen sie deshalb erst noch entwickeln», erklärt Christoph Wüst vom Plättli Zoo im Interview mit «Tele Züri».

Weil sie so hilflos sind, haben sie übrigens ein geflecktes Fell – dadurch sind sie in der freien Wildbahn besonders gut getarnt.

Ist die Mama weg, kann er ihnen den Bauch kraulen

Und darum beneiden Tierpfleger Wüst wohl sämtliche Zoobesucher: Ist die Mama weg, kann er Mia und ihren noch namenlosen Bruder in den Arm nehmen und am Bauch kraulen. Wie ein Büsi.

Puma-Nachwuchs in der Schweiz ist selten. Im Plättli Zoo werden die beiden Raubkatzen aber nicht bleiben können – zu gross ist die Gefahr der Inzucht. Der Privatzoo sucht deshalb für die beiden Raubtiere noch ein Plätzli. Wer würde da schon Nein sagen?

Meistgesehen

Artboard 1