Die Aufnahmen wurden nahe der algerischen Stadt Ain Sefra gemacht. Diese liegt am Rande der Sahara, der heissesten Wüste der Welt. In Sommermonaten ist es in der 35'000-Einwohner-Stadt, die auch als nördliches Tor zur Sahara bezeichnet wird, im Schnitt über 37 Grad heiss.

Vergangenen Sonntag kam es in der Region zu einem äusserst seltenen Naturspektakel: Es schneite.

Ein Wetterphänomen, das es in den vergangenen 40 Jahren zuvor (seit Beginn der Aufzeichnungen) erst drei Mal gegeben hat. 

Allerdings scheint es sich in der näheren Vergangenheit etwas zu häufen: So schneite es bereits vor rund einem Jahr Ende Dezember 2016 und im Januar 2017 in der Sahara. Davor gab es jedoch nur 1979 Schnee in der Wüste. 

Der Anblick der verschneiten Sanddünen hielt auch diesmal allerdings nicht lange an. Mit den steigenden Temperaturen schmolz der Schnee rasch weg.