Der Gemeinderat kommt aber zum selben Schluss wie zuvor: Die Lielistrasse wird wie vorgesehen für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die Sperrung der Strasse ist seit 2005 ein Thema in Birmensdorf. Die Idee entstand im Zusammenhang mit dem Projekt «Neugestaltung Ortsdurchfahrt» und der entsprechenden Urnenabstimmung, die angenommen wurde. Es wurde entschieden, «neben der Zürcherstrasse wird auch die Lielistrasse zur Gemeindestrasse abklassiert. Damit die geplante Verkehrsreduktion im Zentrum erreicht werden kann, wird sie ab der Volleröffnung nur noch dem öffentlichen Verkehr und der lokalen Erschliessung zur Verfügung stehen.»

Gestützt auf die damalige Urnenabstimmung nahm der Gemeinderat nicht nur den von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern erteilten Auftrag zur Umsetzung entgegen. In intensiven Abklärungen mit den Sachverständigen der Kantonspolizei wurden inzwischen auch die rechtlichen Möglichkeiten zur Umsetzung geklärt. Die Ergebnisse aus den Verhandlungen haben zur publizierten Verfügung geführt, die Lielistrasse zu sperren.

Der Gemeinderat bleibt beim Entscheid, die Verkehrsströme über die Hauptstrassen zu leiten und die Quartiere vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Messungen hätten ergeben, dass für eine Fahrt in Richtung Bern keine wesentlichen Mehrwege entstehen, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner der Quartiere Breite/Wulliken die Autobahnauffahrt Bergermoos benützten. Dasselbe gelte auch für Fahrten in Richtung Zentralschweiz/Chur, bei der Benützung der Autobahnzufahrt Fildern. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Birmensdorfer Berges würden alternative Routen via Husmattstrasse geprüft. Für viele Anwohnerinnen und Anwohner der Quartiere Breite und Wuliken würden sich durch die Sperrung keine wesentlichen Mehrwege ergeben. (jk)