Die Mitarbeiter des Päckli-Services im Zürcher Warenhaus «Jelmoli» verpacken pro Tag über 500 Geschenke. Ein «strenger» Job, wie Päcklipackerin Maria Strotz gegenüber Keystone zugibt. «Wenn ich am Abend nachhause kommen, ziehe ich meine Schuhe sehr gern aus», sagt sie. 

Kollegin Ann Müller verfolgt ihre Arbeit sogar im Schlaf: «Ich träume regelmässig vom Päckli-Einpacken.» Eine studentische Aushilfskraft fühlt sich dafür ein bisschen wie das «Christkind».

Der Job ist ein temporärer: Die Päcklipackerinnen sind allesamt nur in der Weihnachtszeit im Einsatz. Die meisten allerdings schon seit Jahren. Die Christkindli vom Jelmoli wissen also, was dieses Jahr bei Herr und Frau Schweizer unter dem Tannenbaum liegt.

«Ich stelle fest, dass viele alltägliche Gebrauchsartikel geschenkt werden», verrät Maria Strotz. Konkret: Necessaires, Koffer, Pyjamas, Unterwäsche oder Nachthemden. «Viele Socken», ergänzt eine Kollegin.

Und Agneta Braun liebäugelt auch mal mit dem einen oder anderen Geschenk: «Wenn man zum Beispiel Taschen einpacken muss, fragt man sich schon, ob einem der Freund auch eine schenkt.» 

Schenken auf den letzten Drücker

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