TV-Panne

So reagiert eine Frau, wenn die Kinder ins Live-Interview platzen

Sie kann einfach alles: Die Frau kümmert sich um die Kinder, kocht, bügelt und entschärft eine Bombe. Während sie über die politische Lage in Südkorea spricht.

Sie kann einfach alles: Die Frau kümmert sich um die Kinder, kocht, bügelt und entschärft eine Bombe. Während sie über die politische Lage in Südkorea spricht.

Es ist nicht die erste Parodie zur BBC-Panne, aber eine der pointiertesten. Die neuseeländische Satireshow «Jono an Ben» zeigt, was eine Mutter machen würde, wenn die Kinder plötzlich während eines Live-Interviews ins Homeoffice spazieren würden. Und nicht nur das.

Er versuchte mit allen Kräften, keine Miene zu verziehen. Und seine Tochter zum Rückzug zu bewegen. Südkorea-Experte Robert Kelly ist kürzlich von seinen Kindern überrascht worden, als er bei BBC gerade live ein Interview gab. Die Szene mache ihn und seine Familie weltberühmt.

Die Tücken des Homeoffice: Wenn die Kinder ins Liveinterview platzen.

Die Tücken des Homeoffice: Wenn die Kinder ins Live-Interview platzen.

Kelly selbst blieb während des Zwischenfalls und bis seine Frau die Kinder panikartig aus dem Büro bugsierte erstaunlich konzentriert. Seine Tochter Marion schob er von sich weg, ohne die Augen vom Bildschirm zu bewegen. Um sie zum Spielen am Boden zu bewegen, wie er in einem späteren Interview erzählte.

Das Video zog zahlreiche Parodien nach sich. In den ersten ging es vor allem darum, dass viele Zuschauer seine Frau für die Nanny gehalten haben.

BBC-Parodie: «Nein, das ist nicht die Nanny»

BBC-Parodie: «Nein, das ist nicht die Nanny»

Nun doppelte die neuseeländische Satireshow «Jono and Ben» mit einer neuen Perspektive nach. Was, wenn nicht der Vater, sondern die Mutter in derselben Situation gewesen wäre?, fragten sich die Macher.

Bügeln, kochen, Bombe entschärfen

Die Antwort ist ein pointiertes Video mit einer Frau, die sämtliche Klischees der multitasking-fähigen Mutter erfüllt. Sie nimmt nicht nur ihre Tochter auf den Schoss und gibt ihr den Schoppen, ohne ihre politischen Einschätzungen zu unterbrechen. Sie spielt dabei auch noch mit ihrem Sohn, der ebenfalls in den Raum kommt, bügelt ein Hemd und kümmert sich um das Essen.

Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, betritt zuletzt ein Swat-Team das Büro. Und so entschäft die Mutter und Politikwissenschaftlerin auch noch eine Bombe. Ganz nebenbei. (smo)

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