Wetter
Neuschnee und Lawinengefahr in den Bergen

Während im Schweizer Flachland viel Regen fällt, kommt es im Schweizer Hochgebirge zu Schneefällen. Wegen des Neuschnees steigt die Lawinengefahr an, besonders am nördlichen Alpenkamm und im Wallis.

Merken
Drucken
Teilen
Lawinengefahr in den Alpen

Lawinengefahr in den Alpen

Keystone

Der Schnee wird vom Wind verfrachtet, weshalb teils grosse Triebschneeansammlungen entstehen, wie aus dem Lawinenbulletin des Schweizer Institut für Schnee- undLawinenforschung (SLF) hervorgeht.

Die Gefahr für trockene Lawinen, die häufig als Schneebrettlawinen niedergehen, ist oberhalb von rund 3000 Metern über Meer gebietsweise auf Stufe 3 (erheblich) bei einer Skala von 5 Gefahrenstufen. Der Neu- und Triebschnee ist stellenweise leicht auslösbar.

An steilen Grashängen oder auf Felsplatten unterhalb von rund 3000 Meter sind feuchte Rutsche möglich. Das SFL warnt Bergwanderer darauf zu achten, dass im exponierten Gelände ein Schneerutsch Personen mitreissen kann, wie der "Walliser Bote" am Mittwoch vermeldete.

Im Verlauf der ganzen Woche könne über 3000 Meter gebietsweise bis zu einem Meter Schnee zusammen kommen, sagte Christine Pielmeier vom SLF auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Die Lage sei bereits heikel und dürfte bei anhaltendem Niederschlag bis am Freitag heikel bleiben. Etwas günstiger ist die Situation hingegen in Graubünden und im Tessin.