Lebenskrise

Nach düsteren Jahren wagt Kisha Comeback als Sängerin

Kisha am Open Air Festival Baregg3 Fest in Baden (Archiv)

Kisha am Open Air Festival Baregg3 Fest in Baden (Archiv)

Kisha ist zurück. Die 31-Jährige nimmt ein Country-Album auf, das im Sommer erscheinen soll. Lange hörte man nichts mehr von ihr. «Ich war ganz tief unten», sagt die Sängerin im «SonntagsBlick» und erzählt offen von den düsteren Jahren ihres Misserfolgs.

Zuerst als das neue Schweizer Stimmwunder bejubelt, blieben nach ihrem dritten Album bei den Konzerten die Leute aus. "Ich konnte es nicht verstehen, dass die Leute mich offenbar nicht mehr hören wollten", sagt Kisha. Sie sei in ein tiefes Loch gefallen.

"Zuerst finden dich alle super, und plötzlich will niemand mehr etwas von dir wissen." Ihr Misserfolg machte Brigitte Kobel, wie Kisha mit bürgerlichem Namen heisst, zu schaffen.

"Wieso haben mich die Fans nicht mehr gern?", fragte sie sich. Und zog sich zurück. "Ich war ganz unten, fiel in eine Depression." Nachdem die Plattenfirma ihr den Vertrag gekündigt hatte, bekam Kisha auch finanzielle Probleme.

"Ich war unzufrieden, motzte nur noch rum", erinnert sie sich. Bis sie realisiert habe, dass etwas gehen müsse. Kisha nahm daraufhin einen Job als Verkäuferin in Flamatt an.

Ihr neues Album lässt sie nun wieder davon träumen, eines Tages von der Musik leben zu können.

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