Das teilte der IS am Samstag in einer Mitteilung mit, die in sozialen Medien verbreitet wurde. Bei dem Angriff im Süden des Landes wurden nach Angaben aus libyschen Sicherheitskreisen acht Soldaten der Truppen Haftars getötet. Sechs von ihnen sei die Kehle durchschnitten worden.

Der 75 Jahre alte Haftar hatte seinen Einfluss in den vergangenen Monaten auf grosse Teile Libyens ausgedehnt. Vor rund einem Monat gab er seinen Truppen den Befehl zum Angriff auf die Hauptstadt Tripolis, wo die international anerkannte Regierung ihren Sitz hat.

Dort kommt es seitdem immer wieder zu Kämpfen. Dabei starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO bislang fast 400 Menschen.

Der IS hatte seine letzte Hochburg in dem nordafrikanischen Land vor mehr als zwei Jahren verloren. Trotzdem bleiben die Dschihadisten dort weiter aktiv und verüben regelmässig Anschläge. Sie nutzen vor allem die Wüstengebiete im Süden des Landes, um unterzutauchen. Dabei machen sie sich das Bürgerkriegschaos in Libyen zunutze.