Das US-Hurrikanzentrum in Miami schloss am Abend nicht aus, dass der Wirbelsturm zu einem Hurrikan der Stufe 5 werden könnte. Nach Berechnungen der Wetterdienste wird "Jimena" die über 1000 Kilometer lange Halbinsel von Süden nach Norden durchqueren.

In der Nacht war der Wirbelsturm rund 450 Kilometer entfernt von Cabo San Lucas im Süden von Baja California. Er bewegte sich mit nur 15 Kilometern pro Stunde nach Norden.

Dort setzten am Montag schwere Regenfälle ein, die etwa in der Stadt La Paz viele Strassen überschwemmten. Die Behörden intensivierten ihre Hurrikanwarnungen für den Süden der Halbinsel und trafen Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung.

Bewohner gefährdeter Gebiete vor allem in Küstennähe wurden aufgefordert, sich auf eine Übersiedlung in vorbereitete Notquartiere vorzubereiten.

Es wird damit gerechnet, dass mit dem Herannahen des Hurrikans zwei Tage lang über vier Meter hohe Wellen gegen die Küsten branden werden. Auch in den Bundesstaaten Sinaloa und Nayarit auf der östlichen Seite des Golfs von Kalifornien gingen schwere Regenfälle nieder.

"Jimena" hatte sich am Wochenende über dem Meer gebildet. Er bescherte dem Süden und dem Zentrum Mexikos den ersehnten Regen nach der langen Trockenzeit. Auch im Mexiko-Stadt, wo bereits Wasserknappheit herrscht, regnete es ausgiebig.